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Cockpit-Angriff

Dramatische Wendung: Co-Pilot plante Absturz – Besatzung und Passagiere greifen ein

Dramatische Wendung: Co-Pilot plante Absturz – Besatzung und Passagiere greifen ein
FOTO: Screenshot
3 Min. Lesezeit |

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft flydubai ist am Mittwoch auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv nach Saudi-Arabien umgeleitet worden. Auslöser war eine schwere Auseinandersetzung im Cockpit, die nach ersten Berichten beinahe in einer Katastrophe endete. An Bord der Boeing befanden sich 174 Passagiere, darunter 27 Kinder.

Nach Angaben israelischer Medien kam es während des Fluges zu einem gewaltsamen Konflikt zwischen den beiden Piloten. Dabei soll der Co-Pilot den Kapitän mit einem kleinen Messer mehrfach verletzt haben. Ein Passagier berichtete gegenüber dem israelischen Sender Channel 12, der Pilot sei in kritischem Zustand gewesen. Ein israelischer Zahnarzt, der sich unter den Passagieren befand, habe den Verletzten medizinisch versorgt und ihm damit offenbar das Leben gerettet.

Steiler Sinkflug über 14.000 Fuß

Während der Auseinandersetzung soll die Boeing in einen manuellen, steilen Sinkflug geraten sein. Laut israelischen Medien sank die Maschine innerhalb von nur 29 Sekunden von 30.875 Fuß auf 16.750 Fuß – ein Höhenverlust von mehr als 14.000 Fuß.

Anschließend führte das Flugzeug eine Kehrtwende durch. Israelischen Berichten zufolge wurden Kampfjets entsandt, um die Maschine abzufangen und zu eskortieren. Als Notsignale sollen sowohl der Transpondercode 7500, der auf eine mögliche Flugzeugentführung hinweist, als auch der allgemeine Notfallcode 7700 aktiviert worden sein.

Kampf im Cockpit

Laut den bisherigen Berichten dürfte es im Cockpit zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein. Passagiere und Besatzungsmitglieder sollen eingegriffen und die Kontrolle über die Situation wiederhergestellt haben.

Mehrere Medien berichten, dass der Co-Pilot versucht haben soll, sich selbst das Leben zu nehmen, während der Pilot dies verhindern wollte. Dabei soll die Situation eskaliert sein. Die genauen Hintergründe sind jedoch Gegenstand laufender Ermittlungen.

Israels Sicherheitsapparat eingeschaltet

Ein israelischer Beamter sprach im Nachgang von einem Vorfall, bei dem Schlimmeres verhindert worden sei. Premierminister Benjamin Netanyahu berief ein Sicherheitstreffen ein. Die israelischen Behörden prüften zunächst, ob ein gezielter Angriff oder ein terroristischer Hintergrund ausgeschlossen werden kann.

Verteidigungsminister Israel Katz sowie weitere Sicherheitsstellen wurden informiert. Die israelische Luftwaffe erhöhte zeitweise die Alarmbereitschaft, während die Maschine eskortiert wurde.

Landung in Saudi-Arabien

Die Boeing landete schließlich sicher am Flughafen Tabuk in Saudi-Arabien. flydubai bestätigte, dass alle Passagiere wohlauf seien. Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen und den Motiven hinter der Auseinandersetzung dauern an.

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KO KOSMO-Redaktion
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