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Kassenmanipulation

Kassiererin manipuliert Kasse und kassiert rund 21.000 Euro

Kassiererin manipuliert Kasse und kassiert rund 21.000 Euro
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Tausende Kassenbons, 49 dokumentierte Vorgänge und eine Kassiererin, die bis zuletzt auf Unschuld plädierte.

Eine 30-jährige Kassiererin aus einem Dorfladen im Zürcher Unterland ist wegen Manipulation von Kassensystemen und Diebstahls schuldig gesprochen worden. Die Frau hatte über einen längeren Zeitraum Einkäufe wiederholt storniert und sich dabei mehr als 20.000 Franken unrechtmäßig angeeignet. Der zunächst angenommene Schaden lag noch deutlich höher – erste Schätzungen gingen von über 38.000 Franken aus. Aufgeflogen war der Betrug durch die Auswertung von mehr als tausend auffälligen Kassenbons.

Freispruch abgelehnt

Im Verlauf des Gerichtsverfahrens wies die Angeklagte alle Vorwürfe zurück. Ihr Verteidiger forderte einen Freispruch und brachte vor, dass einzelne Videoaufnahmen die Tatvorwürfe nicht hinreichend belegen könnten. Das Bezirksgericht Dielsdorf folgte dieser Argumentation jedoch nicht. Ausschlaggebend waren Videoaufzeichnungen von drei Arbeitstagen, auf denen insgesamt 49 betrügerische Vorgänge eindeutig dokumentiert werden konnten.

Strafe & Verweis

Am Ende des Verfahrens stand eine Verurteilung wegen gewerbsmäßigen Diebstahls und Urkundenfälschung. Der gerichtlich festgestellte Schaden belief sich auf rund 20.000 Franken, die die Verurteilte zurückzahlen muss. Darüber hinaus verhängte das Gericht eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten sowie einen auf fünf Jahre befristeten Landesverweis.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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KO KOSMO-Redaktion
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