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Job bringt viele ans Limit: Jeder Zweite hat schon wegen der Arbeit geweint

Job bringt viele ans Limit: Jeder Zweite hat schon wegen der Arbeit geweint
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Tränen wegen der Arbeit, Wutausbrüche und regelmäßige Überforderung – neue Zahlen zeigen, wie emotional belastend der Berufsalltag für viele Menschen ist.

Emotionale Belastung gehört für viele Menschen zum Berufsalltag. Das zeigen aktuelle Online-Umfragen der Jobplattform karriere.at unter ihren Nutzerinnen und Nutzern. Mehr als die Hälfte der Befragten gab dabei an, zumindest einmal wegen der Arbeit geweint zu haben, 64 Prozent berichteten von zumindest einem Wutausbruch.

Georg Konjovic, CEO von karriere.at, erklärt: „Unsere Befragung zeigt: Emotionale Belastung im Job ist kein Randthema, sondern Alltag für viele Menschen in Österreich.“

Grenzen im Alltag

Wie häufig die Arbeit Menschen emotional an ihre Grenzen bringt, zeigt eine weitere Zahl besonders deutlich: 31 Prozent der 676 Befragten gaben an, mehrmals im Monat ihre emotionale Belastungsgrenze zu erreichen. Weitere 30 Prozent erleben das einige Male im Jahr. Nur 19 Prozent antworteten, dass ihre Arbeit sie nie an diesen Punkt bringe.

Weniger Last gefordert

Gefragt danach, was sie konkret entlasten würde, nannten 34 Prozent der Befragten eine geringere Arbeitsmenge. 32 Prozent wünschen sich offene Gespräche mit ihren Vorgesetzten. Auch professionelle Beratungsangebote und der Austausch im Team wurden als mögliche Unterstützung genannt.

Konjovic bringt den Wunsch nach Entlastung auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung in Verbindung: „Dass sich 34 Prozent vor allem weniger Arbeitslast wünschen, überrascht nicht: Nach Jahren der Rezession und Stagnation werden in vielen Unternehmen mehr Aufgaben auf weniger Schultern verteilt.“

Anlässlich des Welttags der psychischen Gesundheit am 10. Oktober rückt damit auch die mentale Belastung am Arbeitsplatz stärker in den Fokus. Die Ergebnisse zeigen insbesondere, dass sich viele Befragte weniger Arbeitslast und mehr Möglichkeiten für offene Gespräche im Unternehmen wünschen.

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KO KOSMO-Redaktion
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