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Digitalisierung

Wiener Linien stellen Ticketkauf um: Das kommt jetzt auf Fahrgäste zu

Wiener Linien stellen Ticketkauf um: Das kommt jetzt auf Fahrgäste zu
FOTO: Wiener Linien/ Johannes Zinner
2 Min. Lesezeit |

Weniger Automaten, mehr App: Die Wiener Linien krempeln ihr Ticketsystem um – mit Zahlen, die für sich sprechen.

Die Wiener Linien bauen ihr digitales Fahrgastangebot konsequent aus – und die Zahlen belegen, dass diese Strategie aufgeht: Die WienMobil App verzeichnet deutlich wachsende Nutzerzahlen.

Im zweiten Quartal 2026 griffen rund 1,7 Millionen Menschen auf die WienMobil App zurück. In diesem Zeitraum wurden über 2 Millionen Tickets über die Plattform bestellt – ein Zuwachs von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Nutzung der Routenplanung legte um 10 Prozent zu.

Vorteilswelt & Digitalisierung

Die WienMobil Vorteilswelt, die Nutzerinnen und Nutzern Zugang zu mehr als 80 wechselnden Angeboten bietet, wurde im ersten Halbjahr 2026 um 30 Prozent häufiger in Anspruch genommen als zuvor. Einen weiteren Schritt in Richtung vollständige Digitalisierung setzt das Unternehmen ab 1. November 2026: Das Scheckheft für Jahreskartenkunden wird ab diesem Datum ausschließlich in digitaler Form verfügbar sein.

Gemeinsam mit Visa Österreich haben die Wiener Linien das Pilotprojekt Tap+Ride ins Leben gerufen, das vor allem Gelegenheitsfahrerinnen und -fahrern sowie Touristinnen und Touristen den Ticketkauf erleichtern soll: Ein einmaliges Auflegen der Karte genügt. Bislang wurden bereits rund 25.000 Transaktionen über dieses System abgewickelt – 64 Prozent davon mit Karten, die nicht in Österreich registriert sind.

Infrastruktur-Modernisierung

Im Zuge der laufenden Modernisierung ihrer Infrastruktur bauen die Wiener Linien kaum genutzte Ticketautomaten schrittweise ab und ersetzen sie durch zeitgemäße, barrierefreie Geräte. Die Info- und Ticketstelle Wien-Karlsplatz wird mit 30. September 2026 ihren Betrieb einstellen. Diese Maßnahmen sollen den Zugang zu Tickets und Informationen vereinfachen und den Service insgesamt effizienter gestalten.

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KO KOSMO-Redaktion
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