Ein Medikament, das ihr Leben retten könnte – doch es kostet 2.000 Euro im Monat. Dzvevadas Geschichte bewegt.
Dzvevada Mujkic ist 2.000 Euro vom Leben entfernt. Jeden Monat. Die alleinerziehende Mutter aus Breza (Kanton Zenica-Doboj, Bosnien und Herzegowina) kämpft gegen einen Tumor, der sich unmittelbar an den großen Blutgefäßen befindet – eine Lage, die eine Operation faktisch ausschließt. Sechs Zyklen Chemotherapie hat sie hinter sich, sechs Zyklen, die ihren Körper zermürbten, ohne die Krankheit zurückzudrängen.
Einzige Überlebenschance
Dann kam Futibatinib – ein zielgerichtetes Medikament, das laut Biopsie-Ergebnissen auf ihre spezifische Tumorbiologie abgestimmt ist und als ihre einzige realistische Überlebenschance gilt. Der Haken: In Bosnien und Herzegowina ist das Präparat nicht zugelassen. Dzvevada muss die Therapie vollständig aus eigener Tasche finanzieren – als sogenannte selbstzahlende Patientin.
Doch genau in diesem Moment verlor sie auch noch ihre Arbeit. Seither ist sie beim Arbeitsmarktservice gemeldet, ohne Einkommen, ohne Rückhalt.
Bitte um Hilfe
„Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal um mein Leben bitten müsste“, sagt sie. „Aber als Mutter habe ich meinen Stolz beiseitegelegt. Mein Kind ist der einzige Grund, warum ich morgens aufstehe – und der einzige Grund, warum ich heute vor aller Welt um Hilfe bitte.“
Ihr Wunsch ist kein Luxus, wie sie selbst betont: „Meine Therapie geht zu Ende, und die finanzielle Lage ist sehr schlecht. Ich möchte meinen Sohn nicht allein zurücklassen. Ich möchte ihn aufwachsen sehen. Aber diese Tür ist für mich gerade verschlossen. Ich bitte Sie – helfen Sie mir zu leben.“
Wer Dzvevada Mujkic unterstützen möchte – sei es durch eine Spende oder durch das Teilen ihres Appells – kann sie unter der Nummer +38761 828 628 erreichen.