Start Jobs
EMPÖRUNG

AMS bietet Arbeit für 2.000 Euro, keiner möchte als Automechaniker arbeiten

MECHANIKER_GELD
(FOTO: iStock/audioundwerbung)

Auf Twitter erschien eine Stellenanzeige, in der ein Mann einen guten Autolackierer für Wien sucht, das Gehalt liegt je nach Erfahrung zwischen 1.800 und 2.000 Euro. Er hatte jedoch keine Ahnung, dass sein Angebot derart kritisiert werden würde.

„Leute, kennt ihr irgendeinen Autospengler-Lackierer? Ich brauche einen Arbeiter für Wien. Die Arbeitszeit ist von 8 bis 17 Uhr. Das Gehalt liegt zwischen 1.800 und 2.000 Euro, es hängt davon ab, was die Person kann. Auch Samstagsarbeit ist möglich. Wer samstags arbeiten möchte, wird bar bezahlt. Danke!“, schrieb der User auf Twitter.

Es scheint jedoch, dass viele von diesem Angebot nicht begeistert waren und darauf hinwiesen, dass ein Spengler dieses Gehalt in Serbien bekommen kann und dass er, wenn er einen guten Arbeiter will, mehr anbieten muss:

„Das Gehalt liegt in Serbien bei 1.500 oder mehr. Und Arbeit gibt es überall. Bei guten Handwerkern gibt es immer ein Defizit.“, „Du zahlst zu wenig. Die Situation hat sich mit den Jahren verändert, falls du nicht darüber informiert bist“, „Das ist ein Sch**gehalt. Mit dem Geld kann man in Österreich wie eine Kirchenmaus leben“, „Du bist verrückt. Ein solider Spengler und Lackierer kann in Serbien locker 1.500-2.000 im Monat verdienen. Und Arbeit gibt es genug. Wir sind nicht im Jahr 2000.“, lauteten einige Kommentare zu dem Angebot.

Auf der anderen Seite kamen einige, die dem Chef aus Wien zu Hilfe kamen und ihm Kontakte zu Meistern anboten:

„Toll finde ich, wie die Leute auf das Angebot spucken und nicht berücksichtigen, dass es 13. und 14. Gehalt gibt und die Arbeitszeit auf 8 Stunden festgelegt ist, dass der Weg zur Arbeit und zurück auch bezahlt wird. Über die Anmeldung und Rente muss ich nicht sprechen. Alles nach Vereinbarung.”, “Wenn das Gehalt zu gering ist, gibt es andere, die das nicht so finden. Im Süden Serbiens arbeiten die Leute für 300-400 Euro”, “Serbien ist nicht nur Belgrad. Hallo! Im Süden Serbiens kann man davon träumen, dieses Geld im Monat zu verdienen”, waren einige der Kommentare.

Als die Anzeige eine große Diskussion auslöste, meldete sich der Chef selbst noch einmal zu Wort: „Wie viele unnötige Kommentare. Ich habe nur gefragt, ob Sie jemanden kennen, der für ein Gehalt von 2.000 Euro arbeiten würde. Nicht, dass Sie mich belehren. Sie zahlen zu wenig usw. Für solche Kommentare verschwenden Sie unnötig Ihre Zeit”, antwortete der Chef aus Wien.

Wie finden Sie den Artikel?