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RIESEN-ÄRGER

Arbeitsloser bekommt nach 13 Jahren Arbeit kein AMS-Geld!

Arbeitsloser bekommt nach 13 Jahren Arbeit kein AMS-Geld!
(FOTOS: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein 33-jähriger Wiener, der im November aufgrund eines Jobwechsels seinen langjährigen Arbeitsplatz aufgab, sah sich gezwungen, finanzielle Unterstützung beim Arbeitsmarktservice (AMS) zu beantragen. Trotz einer kontinuierlichen 13-jährigen Vollzeitbeschäftigung hat er bisher kein Arbeitslosengeld erhalten, was zu einer finanziellen Einbuße von 2.900 Euro geführt hat.

Beim ersten Beratungsgespräch mit dem AMS fühlte sich der Wiener nicht ausreichend informiert. Der Berater notierte lediglich seine Daten, übergab ihm einen Zettel und vereinbarte einen Folgetermin im Jänner. Entscheidend war, dass dem Mann nicht erklärt wurde, dass dieser Zettel sein Antrag auf Arbeitslosengeld war, der ausgefüllt und unterschrieben innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zurückgegeben werden musste. Ohne diesen wichtigen Hinweis blieb seine Unterschrift aus und damit auch jegliche finanzielle Unterstützung.

Ungewohnte Situation

„Ich war noch nie in solch einer Situation und hatte keinerlei Erfahrung mit dem AMS„, erklärte der Wiener im Gespräch mit der Zeitung „Heute“. „Der Berater hätte betonen sollen, wie zwingend meine Unterschrift ist. Stattdessen wurde mir keine adäquate Beratung geboten.“ Dabei hätte der Mann die Möglichkeit gehabt, den Antrag direkt beim Termin zu unterschreiben und abzugeben.

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Folglich erhielt der 33-Jährige für insgesamt sechs Wochen keine finanzielle Unterstützung vom AMS. Die laufenden Kosten musste er aus seinem Ersparten bestreiten. Bei einem erneuten Termin im Jänner konnte er zwar einen neuen Antrag stellen, jedoch bleibt das Geld für die versäumten sechs Wochen unwiederbringlich verloren.