In Indien untersuchen die Behörden einen tragischen Vorfall, bei dem drei Männer ihr Leben verloren, nachdem ihr Fahrzeug von einer nicht fertiggestellten Brücke in den Fluss stürzte.

Die Gruppe befand sich auf dem Weg zu einer Hochzeit, als sie von der unvollendeten Brücke, die rund 15 Meter hoch war, in den Fluss stürzte. Es wird spekuliert, dass schlechte Sichtverhältnisse zum Zeitpunkt des Unglücks eine Rolle spielten. Ein Polizeibeamter erklärte, die Brücke sei bei früheren Überschwemmungen beschädigt worden und ist aktuell für den Straßenverkehr gesperrt. Jedoch würden unzureichende Beschilderung und veraltete Navigationsdaten die Situation für Autofahrer gefährlich machen.
Reaktion von Google und den lokalen Behörden
Ein Sprecher von Google teilte mit, dass das Unternehmen eng mit den lokalen Behörden zusammenarbeitet, um den Vorfall zu untersuchen. Das Unternehmen drückte außerdem sein Mitgefühl für die Familien der Opfer aus.
In Reaktion auf den Unfall wurden mehrere lokale Verwaltungsangestellte in Polizeigewahrsam genommen, darunter vier Ingenieure. Zudem wird der mögliche Einfluss eines lokalen Google-Mitarbeiters geprüft, auch wenn eine Festnahme bisher nicht bestätigt wurde.
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Fragen zur Sicherheit von Navigationssystemen
Das Ereignis erinnert an einen Vorfall im südlichen Bundesstaat Kerala vor einem Jahr, bei dem zwei Ärzte ums Leben kamen, als ihr Auto aufgrund einer fehlerhaften Navigationsroute in einen Fluss stürzte. Weltweit kommt es immer wieder zu Navigationspannen, die nicht selten tragisch enden.