Mit Höchsttempo durch einen Garten, dann der Abflug: Ein Auto durchbricht in drei Metern Höhe eine Scheunenwand und bleibt stecken. Fünf Verletzte.
Ein spektakulärer Unfall ereignete sich am Samstag in der niedersächsischen Gemeinde Bohmte bei Osnabrück. Ein Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchquerte mit hohem Tempo einen Garten. Dabei streifte der Wagen ein dort spielendes Kind, hob anschließend ab und durchbrach in etwa drei Metern Höhe die Wand einer Scheune, wo das Fahrzeug schließlich stecken blieb.
Die Insassen des Unfallwagens – zwei Erwachsene und drei Kinder im Alter von 11, 12 und 13 Jahren – mussten von zahlreichen Einsatzkräften aus dem Wrack befreit werden. Sämtliche Beteiligte erlitten Verletzungen und wurden in umliegende Kliniken eingeliefert.
Außergewöhnlicher Einsatz
Dass selbst die Feuerwehr von einem „sehr außergewöhnlichen Einsatz“ spricht, unterstreicht die Seltenheit eines solchen Unfallgeschehens im Alltag der Rettungskräfte.
Lebensbedrohliche Verletzungen
Wie die Polizei mitteilte, wurde das siebenjährige Kind, das im Garten spielte, bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und wird derzeit intensivmedizinisch betreut. Die 43-jährige Beifahrerin des Unfallwagens erlitt schwere Verletzungen, während der Fahrer und die drei mitfahrenden Kinder mit leichteren Blessuren davonkamen.
Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen auf Hochtouren. Alkohol als Auslöser konnte nach ersten Untersuchungen ausgeschlossen werden. Der Führerschein des Fahrers wurde dennoch vorsorglich beschlagnahmt und eine Blutprobe entnommen, um weitere mögliche Faktoren zu überprüfen.
📍 Ort des Geschehens