Fünf Jahre Baustelle, 82 Millionen Euro, zahlreiche Sperren: Auf der A7 in Linz beginnt eine der größten Sanierungen der Region.
Wer täglich auf der Mühlkreisautobahn unterwegs ist, muss ab sofort mehr Zeit einplanen: Zwischen der Einhausung Niedernhart und der Anschlussstelle Voest hat die ASFINAG mit umfassenden Sanierungsarbeiten auf der A7 begonnen. Der betroffene Abschnitt der Linzer Stadtautobahn hat nach mehr als fünfzig Jahren Betrieb das Ende seiner technischen Nutzungsdauer erreicht und wird nun grundlegend erneuert.
Im Zuge der Maßnahmen werden sowohl die Fahrbahn als auch mehrere Brückenbauwerke modernisiert. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 82 Millionen Euro. Neben der Erneuerung der Fahrbahnoberfläche steht auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Programm. Ergänzend dazu wird eine neue Gewässerschutzanlage errichtet, die eine verbesserte Reinigung von Straßenabwässern gewährleisten soll.
Sperren & Umleitungen
Für den Fahrzeugverkehr sind damit spürbare Beeinträchtigungen verbunden. Laut ASFINAG bleiben zwar in beiden Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrstreifen erhalten, dennoch müssen Autofahrer auf engere Spurbreiten, Verzögerungen sowie zeitweise Sperrungen gefasst sein.
Bereits ab dem 22. Mai wird die Ausfahrt an der Anschlussstelle Voest in Richtung A1 Wien–Salzburg gesperrt, diese Einschränkung gilt bis zum 7. Juni. Linienbusse und Einsatzfahrzeuge sind von der Sperre ausgenommen.
Eine weitere wesentliche Einschränkung tritt ab dem 3. Juni in Kraft: Die Abfahrt Wienerstraße in Richtung Linzer Innenstadt bleibt bis Anfang Oktober 2026 gesperrt, ebenso die Auffahrt Wankmüllerhofstraße in Richtung Freistadt. Als Ausweichrouten stehen die Wankmüllerhofstraße, die Wolfgang-Pauli-Straße sowie die Wienerstraße zur Verfügung. Insbesondere in den Nachtstunden und an Wochenenden sind darüber hinaus kurzfristige Sperren einzelner Auf- und Abfahrten möglich.
Die Gesamtdauer der Bauarbeiten erstreckt sich voraussichtlich bis Mitte 2030.