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Klimaschutz

Bahnbrechendes EU-Umweltgesetz mit knapper Mehrheit angenommen

Bahnbrechendes EU-Umweltgesetz mit knapper Mehrheit angenommen
Frans Timmermans, Exekutiv-Vizepräsident der Europäischen Kommission für den europäischen Grünen Deal. (FOTO: EPA-EFE/OLIVIER MATTHYS)
2 Min. Lesezeit |

Während die Europäische Volkspartei das Vorhaben vehement ablehnt, wird im Europäischen Parlament ein bahnbrechendes Gesetz zur Naturwiederherstellung mit knapper Mehrheit verabschiedet.

Nach weitläufigen Diskussion hat das Europäische Parlament am Mittwoch seinen Standpunkt zum bahnbrechenden Gesetz zur Naturwiederherstellung festgelegt. In der Abgeordnetenversammlung der EU sprachen sich 336 Mitglieder für das so genannte Renaturierungsgesetz aus, während 300 dagegen stimmten. Aufgrund dieses Votums können nun die Debatten mit den EU-Mitgliedstaaten für den endgültigen Gesetzestext starten. Die Abstimmung wurde von einer intensiven politischen Auseinandersetzung begleitet.

„Green Deal“

Die Europäische Volkspartei (EVP), zu der auch die ÖVP gehört, sprach sich vehement gegen das Vorhaben aus. Indes sprachen sich Sozialdemokraten, Grüne und einige Liberale dafür aus. Ebenso bekundeten Tausende Forscher, Umweltschutzorganisationen und sogar einige große Firmen, darunter IKEA, ihre Unterstützung.

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Dieses Gesetz bildet eine tragende Säule im umfassenden Klimaschutzpaket „Green Deal“, mit dem die EU bis 2050 Klimaneutralität anstrebt. Es soll dabei helfen, Ökosysteme vor dem Zusammenbruch zu bewahren, durch Maßnahmen wie die Wiedervernässung von trockengelegten Mooren und die Wiederaufforstung von Wäldern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Schaffung mehr grüner Flächen in Städten.

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KO KOSMO-Redaktion
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