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Trinkwasserproblem

Bakterien im Trinkwasser: 100.000 Menschen in Österreich betroffen

Bakterien im Trinkwasser: 100.000 Menschen in Österreich betroffen
(FOTO: iStock/sonsam)
2 Min. Lesezeit |

In Kärntens Landeshauptstadt Klagenfurt bleibt das Trinkwasserproblem ungelöst. Seit einigen Tagen gibt es in der Stadt kein trinkbares Wasser aus der Leitung. Der Grund hierfür sind erhöhte Werte an Enterokokken-Bakterien, die bei Routinekontrollen entdeckt wurden.

Ursachenforschung und Maßnahmen

Die Klagenfurter Stadtwerke erklärten am Freitag, dass die genaue Ursache der Verunreinigung weiterhin unbekannt sei. Bis zur Klärung empfiehlt die Gesundheitsbehörde, im gesamten Stadtgebiet das Leitungswasser mindestens drei Minuten lang abzukochen oder auf abgefülltes Flaschenwasser zurückzugreifen.

Die Bürgerinnen und Bürger reagieren mit Panikkäufen, wodurch die Getränkeregale in den Supermärkten zunehmend leer bleiben. In den sozialen Medien kursieren zahlreiche Bilder dieser leeren Regale, die den Ernst der Lage verdeutlichen.

Auch am Samstag konnte die Ursache der Verunreinigung nicht ermittelt werden. Als Sofortmaßnahme hat die Berufsfeuerwehr eine Trinkwasser-Abgabestelle im Innenhof der Stadtwerke eingerichtet. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Familien mit Kleinkindern sowie Senioren und bleibt bis zum Ende der Vorräte bestehen. Über 100.000 Menschen sind direkt von den Einschränkungen betroffen, die mindestens bis Montag andauern sollen.

Intensive Suche nach der Ursache

Die Stadtwerke Klagenfurt setzen ihre Bemühungen fort, die Quelle der Verunreinigung zu finden. Stadtwerkevorstand Erwin Smole sagte dem ORF, dass möglicherweise eine Baustelle außerhalb des Verantwortungsbereiches der Stadtwerke die Ursache sein könnte. Eventuell wurde bei Baggerarbeiten ein Abwasserrohr oder eine Trinkwasserleitung beschädigt, was zu einer Kontamination geführt haben könnte.

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Zumindest zum Zähneputzen und Händewaschen sei das Leitungswasser unbedenklich, so die Gesundheitsbehörde. Die genaue Ursache bleibt jedoch vorerst weiterhin ein Rätsel. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Sicherheit der Trinkwasserversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

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KO KOSMO-Redaktion
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