Start News Panorama „Balkan-Grillerei“: Massen an der Donau, ÖVP und FPÖ wollen durchgreifen
ANRAINER VERÄRGERT

„Balkan-Grillerei“: Massen an der Donau, ÖVP und FPÖ wollen durchgreifen

Balkan-Grillerei-Donau
Symbolbild (FOTO: PID/Christian Jobst)

Rauchwolken, intensiver Fleischgeruch, offene Feuer und hunderte Menschen – diese Bilder sind am Donauufer bei Schönwetter fast täglich zu beobachten.

So auch kürzlich in St. Margarethen (OÖ), wo sich ein überschaubarer Badeplatz an der Donau zu einem regelrechten Massenfest der Fleischeslust mit mehr als 200 Beteiligten verwandelte. Nicht nur das Grillen an sich, sondern auch die hinterlassene Müllhalde stört die Anrainer massiv.

Allein vergangenes Wochenende sollen mehr als 31 Autos dort geparkt und hunderte Grillbegeisterte ihrer Leidenschaft mit offenem Feuer, viel Rauch und Lärm nachgegangen sein. Auch wenn die Nachbarn sich prinzipiell an Grillen im Freien nicht stören, so sei das Maß bereits seit langem überschritten. Laut den Anrainern handelt es sich bei den meisten Grillfreunden um Menschen mit Wurzeln am Balkan.

ÖVP und FPÖ kündigen Maßnahmen an
Bisher fühlten sich die Organe der Stadt nicht zuständig, um sich diesem Problem anzunehmen. Allerdings reagierten der VP-Parkreferent Bernhard Baier und FP-Sicherheitsreferent auf eine Anfrage der „Krone“.

Sie kündigten eine gemeinsame ortspolizeiliche Verordnung an, die einem Grillverbot gleichkommen würde. „Ohne ein Grillverbot mit entsprechenden Kontrollen werden wir die Situation vor Ort nicht in den Griff bekommen!“, so Stadtvize Detlef Wimmer gegenüber der „Krone“.