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Neuanfang

Benko-Ruine wird Wohnkomplex: Behörden bremsen Mega-Projekt aus

Benko-Ruine wird Wohnkomplex: Behörden bremsen Mega-Projekt aus
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Vom Luxuskaufhaus zum Wohnkomplex: Das gescheiterte Lamarr-Projekt in Wien-Neubau erhält eine völlig neue Bestimmung. Doch der ambitionierte Zeitplan steht auf wackligen Beinen.

Das einstige Prestigeprojekt Lamarr-Kaufhaus in Wien-Neubau steht erneut vor einem kompletten Neuanfang. Nach dem Scheitern der ursprünglichen Pläne infolge der Signa-Insolvenz liegt die Immobilie derzeit ungenutzt da. Die einst für Luxusmarken und gehobene Gastronomie vorgesehene Fläche wird nun grundlegend umkonzipiert. Der neue Entwurf sieht Wohneinheiten, Hotelbetrieb und Verkaufsflächen vor. Von der bisherigen Bausubstanz wurden bereits vier Etagen entfernt, lediglich das erste Stockwerk bleibt bestehen.

Die Immobilie wechselte Ende Juni 2025 den Besitzer und gehört nun der Stumpf Development GmbH. Das Unternehmen verfolgt ein ambitioniertes Konzept mit 200 Wohnungen sowie Einzelhandelsflächen in den unteren drei Ebenen – vom Untergeschoss bis zum ersten Stock. Zusätzlich ist ein Hotelbereich vorgesehen. Nach den aktuellen Planungen soll bereits 2026 mit dem Wiederaufbau des vorderen Gebäudeteils im Rohbau begonnen werden.

Behördliche Hürden

Wie die „Kronen Zeitung“ allerdings erfahren hat, fehlen für die Umsetzung noch die erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Der Antrag zur Änderung des Baukonzepts wurde erst Ende September bei der Baupolizei eingereicht. Ob das Projekt in der geplanten Form realisiert werden kann, bleibt daher fraglich. Besonders die angestrebte Gebäudehöhe könnte zum Problem werden, da sie an die maximal zulässigen Grenzwerte heranreicht.

Zeitplan 2026

Unter der Voraussetzung, dass alle Genehmigungsverfahren positiv verlaufen, soll 2026 mit dem Neubau begonnen werden. Parallel dazu sind Anpassungen am Rohbau des Hoteltrakts geplant. Für Herbst 2026 ist der Start der Ausbauarbeiten vorgesehen. Anschließend folgt die Neugestaltung des Umfelds, wobei in der Karl-Schweighofer-Gasse eine Begegnungszone entstehen soll.

Die Stumpf Development GmbH rechnet mit einer Fertigstellung und Eröffnung des Gesamtprojekts zum Jahreswechsel 2027/2028.

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KO KOSMO-Redaktion
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