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STROMAUSFALL

Blackout-Ansage könnte Hamsterkauf in Supermärkten auslösen

(FOTO: iStockphoto/S.Rohrlach)
(FOTO: iStockphoto/S.Rohrlach)

Fast alle Experten sind sich einig, dass es einen Stromausfall geben wird – es ist nur eine Frage der Zeit. 

Unklar ist auch, wie die österreichische Bevölkerung im Krisenfall reagieren wird und ob es kurz nach einem größeren Stromausfall zu Plünderungen in Lebensmittellagern kommt. Laut österreichischen Medien bereiten sich Supermärkte bereits auf dieses Szenario vor.

Bisherige Forschungen zu diesem Thema deuten darauf hin, dass Menschen in stabilen Ländern eher solidarisch handeln und sich im Krisenfall gegenseitig helfen. Doch die Folgen des Zusammenbruchs der Energieversorgung sind nicht absehbar.

Alexander Amann vom Zivilschutzverband machte nun im ORF unmissverständlich klar, dass es noch zu wenig Erfahrung gibt, um hier wirkliche Einschätzungen vorzunehmen: „Wenn alle dafür bereit sind und für zehn Tage genug zum Essen und Trinken zu Hause haben, dann gibt es keinen Grund zur Panik, wenn es dunkel wird, denn man muss nicht unbedingt in den Laden gehen, um etwas zu essen oder zu trinken zu kaufen. Der Grund fürs Plündern, weil man nichts zu essen hat, fällt einfach weg.“ 

Eine kürzlich durchgeführte Spectra-Umfrage ergab, dass die meisten sehr schlecht auf einen Notfall vorbereitet sind und dass nur 16 Prozent der Österreicher sich auf einen großflächigen Stromausfall vorbereitet haben. 

Informationen und Beratung des Verbandes Bevölkerungsschutz können Ihnen helfen, Ihre eigene Vorbereitung auf den Ausnahmezustand zu optimieren.

Ein Handy-Netzausfall als die größte Gefahr 

Die größte Gefahr bei einem Stromausfall ist laut Experten der sofortige Ausfall fast aller Kommunikationsmittel. “Das Telefon kann noch eine halbe Stunde funktionieren, aber dann ist die Kommunikation beendet.” Danach könne man nicht mehr nach dem Befinden der Familie fragen oder Treffpunkte vereinbaren, was für viele Österreicher eine äußerst unangenehme Situation wäre.

„Wir haben uns schon daran gewöhnt, ständig erreichbar zu sein“, sagt Amann. Die Folgen könnten Angst und Panik in der Bevölkerung sein – mit ungewissem Ausgang.

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