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Dramatische Rettung

Blutiger Unfall: Mitarbeiter rutscht mit Bein in laufende Kettensäge

Blutiger Unfall: Mitarbeiter rutscht mit Bein in laufende Kettensäge
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Im steilen Gelände des Firstgebiets endete ein Arbeitstag dramatisch: Ein junger Forstarbeiter rutschte ab und verletzte sich mit seiner laufenden Kettensäge schwer.

Bei Holzarbeiten im steilen Gelände des Firstgebiets kam es am Dienstagnachmittag zu einem schweren Unfall. Ein 25-jähriger Forstarbeiter verlor auf einem steilen Hang in der Nähe der Alpe Boxhang im Vorarlberger Bezirk Dornbirn den Halt und rutschte ab. Dabei zog er sich mit seiner noch laufenden Kettensäge eine Schnittverletzung am linken Bein zu. Die getragene Schutzkleidung konnte die Verletzung nicht verhindern.

Rettung ohne Mobilfunk

Ein Arbeitskollege, der die Holzarbeiten koordinierte, handelte umgehend und versorgte den Verletzten mit Erster Hilfe. Da in dem abgelegenen Gebiet kein Mobilfunkempfang verfügbar war, transportierte er den 25-Jährigen mit einem Fahrzeug zur Rappenlochbrücke. Dort übergab er ihn an die bereits verständigten Rettungskräfte, die den Forstarbeiter mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus Dornbirn brachten.

📍 Ort des Geschehens

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Sicherheitsmaßnahmen bei Forstarbeiten

Laut Empfehlungen der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) sollen Forstarbeiten in abgelegenen Gebieten grundsätzlich im Team durchgeführt werden. Zudem ist es wichtig, sich bei Vertrauenspersonen ab- und zurückzumelden, besonders wenn die Arbeiten an schwer zugänglichen Orten stattfinden. Da der Mobilfunkempfang in Waldgebieten vielerorts eingeschränkt ist, kann diese einfache Maßnahme im Notfall Leben retten.

Für Forstarbeiter in entlegenen Gebieten gehört das Mitführen einer griffbereiten Erste-Hilfe-Ausrüstung zu den Standardsicherheitsmaßnahmen. Zusätzlich müssen die persönlichen Schutzausrüstungen wie Schnittschutzhosen regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. In diesem konkreten Fall zeigte sich jedoch, dass selbst vorschriftsmäßige Schutzkleidung nicht immer alle Verletzungen verhindern kann.

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KO KOSMO-Redaktion
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