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Demenz-Drama: „Stirb langsam“-Star Bruce Willis kann nicht mehr sprechen

Demenz-Drama: „Stirb langsam“-Star Bruce Willis kann nicht mehr sprechen
(Foto: EPA/WILL OLIVER)
3 Min. Lesezeit |

Trotz fortschreitender Demenz und Verlust seiner Sprachfähigkeit hegt Bruce Willis einen tiefen Wunsch: Der Hollywoodstar möchte seine deutsche Geburtsstadt noch einmal besuchen.

Seit einigen Jahren kämpft Hollywoodstar Bruce Willis (70) mit den Folgen einer Demenzerkrankung. Nach Informationen aus seinem Umfeld kann der Schauspieler mittlerweile nicht mehr verbal kommunizieren. In dieser schweren Zeit steht ihm seine Familie geschlossen zur Seite – sowohl seine aktuelle Ehefrau Emma als auch seine Ex-Frau Demi Moore und sämtliche Töchter haben ein unterstützendes Netz um den erkrankten Star gebildet. Ihr gemeinsames Ziel: Willis trotz seiner Erkrankung ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen.

Zu seinem 70. Geburtstag gab es positive Nachrichten über den Gesundheitszustand des Schauspielers. Seine Tochter Rumer berichtete, dass es ihrem Vater den Umständen entsprechend gut gehe. Jetzt wurde jedoch ein besonderer Herzenswunsch des „Stirb langsam“-Stars bekannt: Willis möchte offenbar noch einmal seine Geburtsstadt besuchen. Der Hollywoodstar kam in Idar-Oberstein in Deutschland zur Welt und lebte dort bis zu seinem zweiten Lebensjahr, bevor seine Familie in die USA übersiedelte.

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Heimatbesuch gewünscht

Deutsche Medien zitieren dazu Wilfried Gliem (78) von den Wildecker Herzbuben (deutsches Volksmusik-Duo), der über familiäre Verbindungen mit Willis verwandt ist – seine Frau Elke ist die Großcousine von Willis‘ Mutter Marlene. „Bruce wünscht sich so sehr, noch einmal seine alte, deutsche Heimat zu sehen. Er kam ja regelmäßig nach Deutschland, auch privat, und hat sich hier immer sehr wohlgefühlt“, wird Gliem zitiert. Ob dieser Wunsch in Erfüllung gehen kann, bleibt derzeit offen.

Demenzexperten weisen darauf hin, dass Reisen für Menschen mit fortgeschrittener frontotemporaler Demenz wie bei Willis grundsätzlich möglich sind, jedoch eine sorgfältige Planung erfordern. „Vertraute Orte können positive Erinnerungen wecken, selbst wenn die verbale Kommunikation eingeschränkt ist“, erklärt eine Fachärztin für Neurologie gegenüber dem ORF. Entscheidend sei vor allem die Begleitung durch enge Vertraute und ein ruhiges, strukturiertes Reiseprogramm ohne Überforderung.

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Familie hält zusammen

Derweil erlebt seine Ex-Frau Demi Moore ein beachtliches Comeback. Die Schauspielerin wurde kürzlich zur „Schönsten der Welt“ gekürt und ist auf zahlreichen renommierten Magazincovern zu sehen.

Zum 69. Geburtstag von Bruce Willis wurden bereits bewegende Familienfotos veröffentlicht, die den liebevollen Zusammenhalt seiner Angehörigen dokumentieren.

Nach Angaben von Betreuungsexperten, die mit ähnlichen Fällen vertraut sind, können solche Familienkonstellationen wie bei Willis einen erheblichen positiven Einfluss auf den Verlauf der Erkrankung haben. Das gemeinsame Engagement von aktueller und früherer Partnerin sei bemerkenswert und könnte Willis dabei helfen, seinen Wunsch nach einem letzten Heimatbesuch unter sicheren Bedingungen zu erfüllen.