Drei Weltkriegsbomben legen Köln lahm – sogar TV-Sender müssen mitten in der Sendung evakuieren. 20.000 Menschen sind von der Räumungsaktion betroffen.
In Köln müssen rund 20.000 Menschen ihre Häuser verlassen, nachdem drei Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurden. Die Evakuierungsmaßnahmen betreffen auch den Standort des Fernsehsenders RTL. Während die Morgensendung „Punkt 6“ noch vollständig ausgestrahlt werden konnte, musste die Nachfolgesendung „Punkt 7“ vorzeitig beendet werden.
Die Moderatoren kündigten die bevorstehende Räumung bereits während der Sendung an. „Entschuldigen Sie, wenn wir ein bisschen gehetzt sind“, erklärte Jan Malte Andresen kurz vor 8 Uhr. Seine Kollegin Vanessa Civiello fügte hinzu: „Auf dem Sprung sind wir schon.“ Mit dem Erreichen der 8-Uhr-Marke mussten sämtliche Mitarbeiter das Gebäude verlassen. Auch der WDR sah sich gezwungen, eine laufende Live-Übertragung abzubrechen.
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Bombenfund bestätigt
Die großflächige Evakuierung ist notwendig, damit Experten die Kampfmittel sicher entschärfen können. Bei den gefundenen Sprengkörpern handelt es sich um zwei amerikanische 20-Zentner-Bomben (etwa 1.000 kg schwer) sowie eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe (etwa 500 kg schwer).