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BOSNIEN UND HERZEGOWINA

„Bosnien droht gefährliche Eskalation“: Sanktionen gegen Dodik gefordert

„Bosnien droht gefährliche Eskalation“: Sanktionen gegen Dodik gefordert
(FOTOS: zVg.)
1 Min. Lesezeit |

Der rechtsradikale Chef der Partei der serbischen Partei SNDS in Bosnien und Herzegowina sorgt mit seiner ultra-nationalistischen Politik weiter für Aufsehen. Immer öfter werden nun Sanktionen von internationaler Seite gefordert.

Der internationalen Gemeinschaft wird von mehreren Seiten vorgeworfen, Milorad Dodik zu viel durchgehen zu lassen. Als der US-Gesandte Matthew Palmer letzte Woche in Sarajevo zu Besuch war, schienen die Verhältnisse äußerst freundlich. Statt Sanktionen zu setzen, kommt man dem serbischen Mitglied im dreiköpfigen Staatspräsidium und seiner radikalen und gefährlichen Abspaltungs-Politik immer mehr entgegen.  

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Der Spitzenvertreter der internationalen Gemeinschaft in Sarajevo, Christian Schmidt, hat sich nun mitten in der sich zuspitzenden Lage auch zu Wort gemeldet. Er warnt vor einer gefährlichen Eskalation im Land. „Bosnien-Herzegowina sieht sich mit seiner schwersten existenziellen Bedrohung der Nachkriegsperiode konfrontiert“, schrieb der Diplomat laut dpa in einem Bericht an den Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen. Die Republika Srpska würde sich, wenn die Politik in dieser Weise fortgeführt wird, bald „aus der verfassungsmäßigen Ordnung Bosniens entfernen“ und die Dayton-Beschlüsse, die damals für Frieden gesorgt haben, unterlaufen.

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KO KOSMO-Redaktion
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