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Auftragsmord

Mord an Schönheitschirurg: Jetzt gesteht der 18-jährige Verdächtige

Mord an Schönheitschirurg: Jetzt gesteht der 18-jährige Verdächtige
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Schuss in einer Nobelklinik an der Costa del Sol und ein gefeierter Chirurg ist tot. Der Fall hat internationale Dimensionen.

In der andalusischen Küstenstadt Marbella ist der bekannte plastische Chirurg Dr. Alexander A. einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Der 57-Jährige wurde am Mittwochabend in der Cirumed-Klinik erschossen. Ein in schwarze Kleidung gekleideter Angreifer gab mehrere Schüsse ab und verletzte den Arzt dabei tödlich – eine der Kugeln traf die Halsschlagader.

Die spanischen Ermittlungsbehörden haben einen 18-jährigen Schweden mit ausländischen Wurzeln als mutmaßlichen Täter festgenommen. Den Behörden zufolge handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen gezielten Auftragsmord, auch wenn das Motiv bislang nicht geklärt ist. Der junge Mann soll erst kurz vor der Tat an die Costa del Sol gereist sein und hatte offenbar geplant, Spanien unmittelbar danach wieder zu verlassen. Hinweise deuten darauf hin, dass vor der Klinik möglicherweise ein Komplize auf ihn wartete.

Renommierter Chirurg

Dr. Alexander A. galt als eine der herausragenden Persönlichkeiten seines Fachgebiets. Der gebürtige Kölner absolvierte Teile seiner Ausbildung in Österreich und ließ sich 2008 in Marbella nieder. Im Laufe seiner Karriere führte er mehr als 14.000 Operationen durch und wurde 2016 als bester plastischer Chirurg Spaniens ausgezeichnet.

Laufende Ermittlungen

Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf eine frühere Patientin, die finanzielle Ansprüche gegenüber dem Arzt geltend gemacht haben soll und deren Partner Drohungen ausgesprochen haben soll. Eine offizielle Bestätigung dieser Spur steht jedoch noch aus.

Das genaue Motiv hinter dem Tod des international angesehenen Mediziners ist weiterhin Gegenstand der laufenden Untersuchungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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