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Tragödie

Bub (7) stirbt nach Unfall mit Pferd – Vater schwer verletzt

Bub (7) stirbt nach Unfall mit Pferd – Vater schwer verletzt
FOTO: iStock/mvburling
2 Min. Lesezeit |

Ein Ausritt endet in einer Tragödie: In Osttirol verliert ein Siebenjähriger nach einem Pferdeunfall sein Leben.

In der Osttiroler Gemeinde Assling hat ein Unfall mit einem Pferd ein Todesopfer gefordert. Ein siebenjähriger Junge ist an den Folgen des Vorfalls gestorben, sein Vater wird mit schweren Verletzungen an der Universitätsklinik Innsbruck behandelt. Die genauen Umstände des Unglücks sind noch nicht geklärt.

Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Sonntag, kurz nach halb vier Uhr nachmittags, im Bereich der Pustertaler Höhenstraße. Ein Passant bemerkte zunächst ein Pferd ohne Reiter – und entdeckte kurz darauf zwei schwer verletzte Personen: einen 42-jährigen Mann und seinen Sohn. Noch an der Unfallstelle musste der Bub reanimiert werden. Beide wurden per Hubschrauber an die Klinik nach Innsbruck geflogen. Am darauffolgenden Dienstag erlag der Siebenjährige dort seinen Verletzungen.

Ungeklärter Hergang

Der Vater wird weiterhin medizinisch betreut. „Er ist schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt. Er liegt auf einer Beobachtungsstation“, erklärte Kliniksprecher Johannes Schwamberger am Donnerstag zur „Kronen Zeitung“. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

Da der 42-Jährige bislang nicht einvernommen werden konnte, bleibt offen, ob Vater und Sohn vom Pferd gestürzt sind oder auf andere Weise verletzt wurden. Einzig der Umstand, dass der Mann der Besitzer des Tieres ist, gilt laut Polizei als gesichert.

Betroffenheit in Assling

In Assling ist die Betroffenheit spürbar. „Die Betroffenheit ist enorm. Dieser schreckliche Unfall hat alle zutiefst erschüttert“, sagte Bürgermeister Reinhard Mair zur „Krone“. Der Unfall geschah im Asslinger Ortsteil Burg, in unmittelbarer Nähe des familieneigenen Stalls an der Pustertaler Höhenstraße.

Die Familie sei im Ort bekannt und werde nun nach Kräften unterstützt. Auch die Volksschule Assling, die der Bub besucht hatte, reagierte rasch: Für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte wurde psychologische Betreuung organisiert, sobald die Nachricht von der Tragödie bekannt geworden war.

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KO KOSMO-Redaktion
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