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Förderprogramm

Comeback: Dieser Bonus kehrt zurück!

Comeback: Dieser Bonus kehrt zurück!
(FOTO: iStock)
3 Min. Lesezeit |

Beliebte Förderung kehrt zurück: Nach vorübergehendem Stopp wegen ausgeschöpfter Mittel soll der Reparaturbonus noch dieses Jahr neu starten – mit gesicherter Finanzierung.

Nach erfolgreicher Einführung im Jahr 2022 verzeichnete der Reparaturbonus des Klimaschutzministeriums beachtliche Erfolge. Die Förderinitiative für Privatpersonen zur Unterstützung bei der Instandsetzung elektrischer und elektronischer Geräte wurde österreichweit stark nachgefragt. Bis Mai 2025 wurden insgesamt 1,7 Millionen Boni eingelöst, wobei Smartphones, Geschirrspüler, Waschmaschinen und Kaffeemaschinen zu den am häufigsten reparierten Geräten zählten. Landesweit beteiligten sich etwa 6.000 Partnerbetriebe an dem Programm, das pro Reparatur Zuschüsse von bis zu 200 Euro gewährte.

Die Förderaktion musste jedoch im Mai 2025 vorübergehend ausgesetzt werden. Der Grund: Die ursprünglich bereitgestellten Mittel in Höhe von 130 Millionen Euro aus EU- und Bundestöpfen waren vollständig ausgeschöpft. Während neue Anträge nicht mehr möglich waren, behielten bereits ausgestellte Boni ihre Gültigkeit und mussten innerhalb einer dreiwöchigen Frist eingelöst werden.

Bundesminister Norbert Totschnig (ÖVP) stellte bereits zum Zeitpunkt der Aussetzung klar, dass der Förderstopp keineswegs das Ende des Programms bedeute. Er unterstrich die zentrale Bedeutung von Reparaturen für die Kreislaufwirtschaft sowie deren positiven Effekt auf regionale Wertschöpfungsketten. Mit Nachdruck setzte sich der Minister für die Weiterführung dieser bei der Bevölkerung beliebten Initiative ein.

Gesicherte Finanzierung

In einer Halbjahresbilanz 2025 informierte das Ministerium unter Totschnigs Führung, dass der Reparaturbonus derzeit evaluiert werde und noch vor Jahresende fortgesetzt werden solle. Ein wichtiger Meilenstein wurde bereits erreicht: Im Rahmen der Budgetplanung 2026 sicherte das Bundesministerium jährliche Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für das Förderprogramm.

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Positive Resonanz

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) reagierte positiv auf die Ankündigung des Landwirtschaftsministers, den Reparaturbonus noch in diesem Jahr neu aufzulegen. Manfred Denk, Obmann der WKÖ-Bundessparte Gewerbe und Handwerk, bezeichnete dies als erfreuliche Nachricht sowohl für Verbraucher als auch für heimische Handwerksbetriebe. Der geplante Neustart gegen Jahresende stelle eine wertvolle Gelegenheit dar, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und Ressourcen sinnvoller zu nutzen. Zudem unterstütze die Maßnahme die Erhaltung und Weiterentwicklung handwerklicher Kompetenzen im Bereich der Elektro- und Elektronikgerätereparatur.

Erweiterung der Förderung

Mit der Neuauflage des Reparaturbonus ist auch eine wichtige Änderung verbunden: Die Förderung wurde um die Möglichkeit erweitert, auch Reparaturen an nicht-elektrischen Fahrrädern zu unterstützen. Bisher konnten lediglich Elektro- und Elektronikgeräte sowie E-Bikes gefördert werden. Die grundlegenden Konditionen bleiben jedoch bestehen – der Bon deckt weiterhin bis zu 50 Prozent der Reparaturkosten ab, maximal jedoch 200 Euro pro Bon.

Ökologischer Nutzen

Die bisherigen 1,7 Millionen eingelösten Reparaturbons haben laut Ministerium zu einer signifikanten Reduktion von Elektroschrott beigetragen. Die Förderinitiative verfolgt das Ziel, Konsumentinnen und Konsumenten zur Reparatur defekter Geräte zu motivieren, statt diese sofort zu entsorgen. Dadurch werden wertvolle Ressourcen geschont und die Umwelt entlastet.

Der Reparaturbonus steht somit vor einer Neuauflage und wird voraussichtlich spätestens 2026 wieder verfügbar sein.

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KO KOSMO-Redaktion
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