Vom Champagner-Lifestyle zur Geldnot: Roland Ludomirska sorgt mit einem offenen Bekenntnis und harten Worten für Aufruhr.
Roland Ludomirska, der einst mit Luxusautos, Champagner und teurem Käse von sich reden machte, kämpft heute mit finanziellen Engpässen. In einem aktuellen Instagram-Video, in dem er sich zu seinem Auftritt in der „Villa der Versuchung“ äußert, fällt ein Satz, der aufhorchen lässt: „Ich bin zurzeit auch in Geldnot, ich hab auch kein Geld.“ Das Bekenntnis des 57-Jährigen kommt nur wenige Wochen, nachdem im Juli Konkursverfahren über zwei Gesellschaften der „Crazy Cheese“-Gruppe eröffnet wurden. Über die Crazy Cheese Manufacture Holding GmbH wurden Vermögenswerte von rund 24.000 Euro und Verbindlichkeiten von rund 191.000 Euro angegeben. Bei der MRL Crazy Cheese Manufacture W GmbH stehen Vermögenswerte von rund 8.000 Euro Verbindlichkeiten von rund 167.000 Euro gegenüber.
Die dazugehörigen Shops sind bereits geschlossen. Dass die Unternehmen insolvent sind, bedeutet freilich nicht zwingend, dass Ludomirska auch persönlich zahlungsunfähig ist – doch er selbst spricht nun offen von finanziellen Schwierigkeiten.
Konflikt mit Annika Hoenig
Auslöser für sein öffentliches Statement ist ein Konflikt mit Annika Hoenig in der Sendung. Dort hatte Roland die These vertreten, dass zu wenige Menschen konsequent an sich selbst dächten. Sein Grundsatz lautet: „Wenn jeder auf sich schaut, ist auf jeden geschaut.“
Für Annika Hoenig war diese Aussage besonders schmerzhaft, da ihr Ehemann Heinz Hoenig schwer erkrankt ist und für seine medizinische Behandlung auf finanzielle Hilfe aus der Öffentlichkeit angewiesen war. Roland stellt klar, dass er – trotz seiner eigenen angespannten finanziellen Lage – „nie auf die Idee“ käme, einen Spendenaufruf zu starten oder sich in ein TV-Format zu begeben, um auf diese Weise Unterstützung zu generieren. Persönlich nehme er Annika nichts übel, er möge sie sogar sehr – an seiner grundsätzlichen Haltung ändere das jedoch nichts.
Öffentliche Reaktionen
Während seiner aktiven Zeit mit „Crazy Cheese“ sei er täglich mit Spendenanfragen konfrontiert worden. Für ihn gilt: „Jeder hat Probleme. Wir haben alle unsere Probleme.“ Sein Rat fällt unmissverständlich aus: „Kämpfen, arbeiten. Dann habt’s ein Geld.“
In der Öffentlichkeit stößt diese Aussage auf wenig Verständnis. Nutzerinnen und Nutzer werfen ihm vor, finanzielle Not auf unzulässige Weise zu vereinfachen. Auch Annika Hoenig meldet sich zu Wort und hält entgegen, dass viele Menschen trotz regulärer Erwerbstätigkeit am Monatsende nicht über die Runden kämen. Mit einem knappen Kommentar lässt sie es nicht bewenden: „Wenn es deiner Firma gerade nicht so gut geht, würde ich auch kleinere Brötchen backen.“