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Mysterium

Dan zeigt „dämonisch besessene“ Puppe – kurz darauf stirbt er

Dan zeigt „dämonisch besessene“ Puppe  – kurz darauf stirbt er
FOTO: Instagram/@an_rivera_nespr
3 Min. Lesezeit |

Mit einer angeblich dämonischen Puppe reiste er durch Amerika – jetzt wurde Paranormalforscher Dan Rivera leblos in seinem Hotelzimmer gefunden.

Der Paranormalforscher Dan Rivera ist im Alter von 54 Jahren überraschend verstorben. Der Experte, der mit der angeblich von Dämonen besessenen Puppe Annabelle auf Informationstour durch die USA reiste, wurde nach seinem Auftritt in Gettysburg im US-Bundesstaat Pennsylvania leblos in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Die genaue Todesursache konnte bislang nicht festgestellt werden, die Ergebnisse der Autopsie stehen noch aus.

Rivera hatte sich in seinen mehr als zehn Jahren Tätigkeit im Bereich der paranormalen Forschung einen Namen als anerkannter Fachmann gemacht. Auf seiner „Devils-on-the-Run“-Tour präsentierte er die vermeintlich dämonische Puppe als Mitarbeiter der New England Society for Psychic Research (Gesellschaft für parapsychologische Forschung in Neuengland), wo er als leitender Ermittler tätig war.

Die berüchtigte Annabelle-Puppe

Bei der Annabelle-Puppe, die Rivera auf seinen Touren präsentierte, handelt es sich um eine Raggedy-Ann-Puppe, die durch eine gruselige Vorgeschichte bekannt wurde. In den 1970er-Jahren berichtete die ursprüngliche Besitzerin, dass sich die Puppe selbstständig bewege und beängstigendes Verhalten zeige. Die bekannten US-Paranormalforscher Ed und Lorraine Warren erklärten die Puppe daraufhin für dämonisch besessen und nahmen sie in ihr Museum in Connecticut auf.

Die Puppe erlangte später durch die Horrorfilmreihe „The Conjuring“ und „Annabelle“ internationale Bekanntheit. Rivera präsentierte sie nicht als bloßes Ausstellungsstück, sondern nutzte sie als Symbol, um über die vermeintlichen Gefahren des Übernatürlichen aufzuklären. Bei seinen Vorträgen berichtete er von angeblichen Vorfällen, bei denen Besucher in der Nähe der Puppe über plötzliche Übelkeit, unerklärliche Kratzer oder das Gefühl, beobachtet zu werden, klagten.

Plötzlicher Tod

Nach seinem Auftritt zog sich Rivera in sein Hotelzimmer zurück, wo er später ohne Lebenszeichen entdeckt wurde. Wie das People-Magazin berichtet, konnten weder die sofort eingeleiteten Wiederbelebungsversuche noch das schnell eintreffende Rettungsteam sein Leben retten. Die Polizei hat inzwischen ausgeschlossen, dass ein Verbrechen mit seinem plötzlichen Tod in Verbindung steht.

Tiefe Betroffenheit

Die New England Society for Psychic Research zeigt sich tief betroffen vom Verlust ihres Mitarbeiters und hebt hervor, dass Rivera mit Überzeugung seine Erfahrungen geteilt und Menschen über paranormale Phänomene aufgeklärt habe. Seine Herzlichkeit und sein Enthusiasmus hätten jeden beeindruckt, der mit ihm in Kontakt kam.

Auch die Veranstalter in Gettysburg äußerten ihre Erschütterung über den „tiefen Verlust durch den unerwarteten Tod“ einer „herausragenden Persönlichkeit in der paranormalen Forschungsgemeinschaft“.

Genauere Informationen zu den Umständen seines Todes liegen derzeit nicht vor.

Laut der Lokalzeitung Hanover Evening Sun werden die endgültigen Autopsieergebnisse voraussichtlich erst in einigen Monaten vorliegen.

📍 Ort des Geschehens