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Wilderei

Makabrer Fund im Bach: Wildschweinköpfe sorgen für Wilderei-Verdacht

Makabrer Fund im Bach: Wildschweinköpfe sorgen für Wilderei-Verdacht
Foto: iStock
1 Min. Lesezeit |

Ein makabrer Fund im Zöbernbach sorgt für Ermittlungen: Wilderei-Verdacht im Burgenland – und die Spuren sind eindeutig.

Im Zöbernbach bei Langeck im Bezirk Oberpullendorf sind die Köpfe zweier Wildschweine entdeckt worden – der Fund hat die Behörden auf den Plan gerufen. Die Polizei bestätigte einen entsprechenden Bericht der „BVZ“ und hat Ermittlungen aufgenommen.

Verdacht auf Wilderei

Wie die Landespolizeidirektion Burgenland am Mittwoch mitteilte, waren die Tiere fachgerecht ausgenommen worden. Die Jägerschaft hatte den Vorfall am Montag zur Anzeige gebracht. Neben den Köpfen wurden auch die Felle der Tiere im Zöbernbach im Bereich Langeck zurückgelassen.

Die Behörden gehen von einem „Eingriff in fremdes Jagdrecht“ aus – dem strafrechtlichen Tatbestand der Wilderei. Der entstandene Schaden wird auf 500 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Lockenhaus führt die weiteren Ermittlungen.

Der Tatbestand der Jagdwilderei beim Eingriff in fremdes Jagdrecht ist in Österreich nach § 292 Strafgesetzbuch geregelt und sieht eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor. In besonders schweren Fällen drohen Freiheitsstrafen von drei Monaten bis zu fünf Jahren.

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KO KOSMO-Redaktion
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