Ein Sprung ins Wasser, aus dem es keine Rückkehr gab – an der Neuen Donau endete ein Dienstagabend tödlich.
Am Dienstagabend kam es im Bereich des Georg-Danzer-Stegs, der Wien-Brigittenau und Wien-Floridsdorf verbindet, zu einem tödlichen Badeunfall. Ein 41-jähriger Mann war gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden mehrfach von der Fußgängerbrücke in die Neue Donau gesprungen, als er plötzlich nicht mehr an der Wasseroberfläche erschien.
Erfolglose Rettung
Nachdem ein Zeuge das Verschwinden des Mannes gemeldet hatte, rückten Polizei, Berufsrettung und Berufsfeuerwehr mit einem Großaufgebot zum Unglücksort aus. Feuerwehrtaucher konnten den Vermissten schließlich lokalisieren und aus dem Wasser bergen. Alle unmittelbar eingeleiteten Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.
Dringender Appell
Die beteiligten Blaulichtorganisationen richten im Zusammenhang mit diesem Vorfall einen dringenden Appell an die Bevölkerung: Das Springen von Brücken in Gewässer jeder Art – ob Flüsse, Seen oder sonstige Wasserflächen – ist mit erheblichen Gefahren verbunden und kann zu schwerwiegenden Verletzungen oder, wie dieser Fall zeigt, zum Tod führen.