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Rekrutierung

Mit 13 zum Auftragsmord geschickt: Junge mit Waffe gestoppt

Mit 13 zum Auftragsmord geschickt: Junge mit Waffe gestoppt
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein 13-Jähriger, eine Waffe, 50 Schuss – und ein Auftrag aus dem Milieu der organisierten Kriminalität. Der Fall erschüttert Hamburg.

Ein 13-jähriger Junge aus den Niederlanden wurde im Juni in der Balduinstraße in Hamburg-St. Pauli festgenommen. Der Teenager soll von einem Hintermann dazu angeworben worden sein, ein Mitglied der Hells Angels in Hamburg zu erschießen. Auf die Spur des Kindes kamen die Behörden, nachdem seine Mutter in den Niederlanden eine Vermisstenanzeige erstattet hatte.

Rekrutierung aus dem Milieu

In den Niederlanden beginnt die Strafmündigkeit mit dem vollendeten zwölften Lebensjahr. Dem Jungen soll eine Waffe samt 50 Schuss Munition ausgehändigt worden sein. Eine 26-jährige Frau steht im Verdacht, ihn für den Auftrag aus dem schwerkriminellen Milieu rekrutiert zu haben.

Die Ermittlungsbehörden halten sich zu Details über das potenzielle Opfer bewusst bedeckt. „Wir haben Hinweise darauf, wer das Opfer hätte sein sollen, können zum Schutz der laufenden Ermittlungen dazu aber keine Auskünfte erteilen“, erklärte die zuständige Behördensprecherin. Zum aktuellen Stand des Verfahrens hielt Sprecherin Sperling-Karstens fest: „Seit der Tat gab es im Verfahren keine Festnahmen.“

Verbindung zur Schießerei

Der Fall steht offenbar in Zusammenhang mit einer Schießerei, die sich am 1. September in Hamburg-St. Pauli ereignete und bei der zwei Männer ums Leben kamen sowie ein weiterer schwer verletzt wurde. Auch diese Vorfälle werden dem angespannten Umfeld der organisierten Kriminalität zugeordnet.

Mehrere Behörden arbeiten gemeinsam daran, die Hintergründe lückenlos aufzuklären und weitere Gewalteskalationen zu verhindern.

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KO KOSMO-Redaktion
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