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Rettungsaktion

Vermisster Bub gefunden – Hellseher führt Helfer direkt zum Kind

Vermisster Bub gefunden – Hellseher führt Helfer direkt zum Kind
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

33 Stunden, barfuß, allein im Wald – die Rettung des kleinen Mario hat eine unerwartete Wendung, die niemand vorhersehen konnte.

Der dreijährige Mario aus dem slowakischen Huncovce ist nach 33 Stunden lebend aus dem Wald gerettet worden. Das Kind war am Montagvormittag verschwunden, während es gemeinsam mit anderen Kindern in einem Maisfeld gespielt hatte. Als die übrigen Kinder ohne Mario zurückkehrten, wurde umgehend eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet.

Rund 450 Angehörige der örtlichen Roma-Siedlung beteiligten sich daran, ebenso wie Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie zahlreiche weitere Freiwillige aus der Umgebung.

Wahrsager gibt Hinweise

Dass die Suche erfolgreich endete, ist mehreren glücklichen Fügungen zu verdanken. Der Bub hatte in der Zeit seines Verschwindens rund acht Kilometer durch Felder, Wiesen und Waldgebiete zurückgelegt – und das barfuß. Eine kalte Nacht überstand er nahezu ohne Kleidung, ohne Nahrung und ohne Wasser.

Laut einem Bericht von „Novy Cas“ kam dabei auch einem Wahrsager eine entscheidende Bedeutung zu. Der in Großbritannien lebende Slowake Rene, der unter dem Künstlernamen Renko Star bekannt ist, stand den Suchenden per Telefon zur Seite und gab ihnen konkrete Hinweise, denen die Helfer folgten – bis sie Mario schließlich fanden.

Treffsichere Führung

Einer der Helfer, Adam aus Velky Slavkov, schilderte, wie Rene die Gruppe aus der Ferne anleitete: „Er sagte uns genau, welchen Weg wir einschlagen müssen. Erst nach etwa zwei Stunden Konzentration gab er uns detaillierte Hinweise wie etwa eine einsame Kiefer, ein Schotterweg, eine Hütte, eine Schranke und schließlich das Gebüsch, in dem wir Mario finden würden.“

Marek, der den Buben letztlich entdeckte, bestätigte den Ablauf: „Wir hatten die Kamera am Handy laufen und standen ständig mit Rene in Kontakt. Er führte uns treffsicher direkt zu Mario.“

Marios Mutter Anna Maria berichtete, dass sie ihren Sohn zuletzt gesehen hatte, als er sie um Suppe bat. Kurz darauf war er nicht mehr auffindbar. Trotz intensiver Bemühungen blieb die Suche zunächst erfolglos – bis die Einsatzkräfte mithilfe der Hinweise des Wahrsagers schließlich fündig wurden.

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KO KOSMO-Redaktion
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