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Suchaktion

Segeltrip in Kroatien endet dramatisch: Österreicher vermisst

Segeltrip in Kroatien endet dramatisch: Österreicher vermisst
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Segeltrip an der Adria endet für einen 46-jährigen Österreicher dramatisch – die Suche läuft auf Hochtouren.

Vor der kroatischen Adriaküste läuft derzeit eine groß angelegte Suchaktion nach einem vermissten Österreicher. Der 46-Jährige stürzte am Sonntagvormittag in der Nähe der Insel Šolta von Bord und gilt seither als vermisst. Nach Angaben der Hafenbehörde Split ereignete sich der Unfall etwa sechs Seemeilen südlich der Insel.

Ersten Erkenntnissen zufolge wollte der Skipper ein verwickeltes Seil überprüfen. Durch den starken Wind und den hohen Wellengang verlor er dabei das Gleichgewicht und fiel ins Wasser. Die restlichen Crewmitglieder warfen ihm noch ein Seil zu, doch die Strömung trieb den Mann vom Boot weg. Bereits wenige Minuten nach dem Sturz ins Meer verlor die Besatzung ihn aus den Augen.

Großeinsatz vor Solta

Unmittelbar nach dem Notruf leiteten die kroatischen Behörden eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion ein. Im Einsatz befinden sich Boote der Hafenbehörde, der Polizei und des Zolls sowie ein Flugzeug der kroatischen Luftstreitkräfte und ein Hubschrauber. Die sechs weiteren Crewmitglieder blieben unverletzt – laut Behörden handelt es sich um Freunde des vermissten Skippers.

Die Gruppe war am Samstag in Trogir aufgebrochen und hatte geplant, über Šolta weiter nach Hvar und Korčula zu segeln. Die Charterfirma organisierte inzwischen einen Ersatzskipper, der die verbliebene Crew zum nächsten Zielhafen bringen soll.

Schwierige Wetterlage

Die Suche nach dem 46-Jährigen wird durch die Wetterlage zusätzlich erschwert. Alle Schiffe in der Region wurden aufgefordert, nach dem Vermissten Ausschau zu halten und etwaige Hinweise umgehend zu melden. Für das Gebiet rund um Split und Šolta werden stärkerer Wind sowie Regen erwartet, was die Bedingungen weiter verschlechtern dürfte.

Nach ersten Informationen stammten auch die übrigen sechs Personen an Bord des Katamarans aus Österreich.

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KO KOSMO-Redaktion
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