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Ukraine-Krieg

Selenskyj warnt: 30.000 Nordkoreaner bald an Russlands Front

Selenskyj warnt: 30.000 Nordkoreaner bald an Russlands Front
FOTO: EPA
2 Min. Lesezeit |

30.000 neue Soldaten, Raketenrampen, ein Besuch in Moskau – die Allianz zwischen Pjöngjang und dem Kreml nimmt an Fahrt auf.

Russland hat laut ukrainischem Präsidenten Wolodymyr Selenskyj weitere 30.000 nordkoreanische Soldaten für den Krieg gegen die Ukraine angefordert. „Seit Juni laufen in der russischen Region Woronesch Vorbereitungen für ihre Aufnahme“, erklärte Selenskyj im Onlinedienst X. Darüber hinaus bereite Nordkorea die Lieferung zusätzlicher Raketenabschussrampen vor, so der Präsident.

Erst vor wenigen Tagen hatte die nordkoreanische Außenministerin Choe Son Hui Moskau besucht und war dabei von Präsident Wladimir Putin empfangen worden. Die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldete anlässlich des Besuchs, die Unterstützung Pjöngjangs für die „gesamte Innen- und Außenpolitik der Russischen Föderation“ sei „unerschütterlich“.

Enge Verbündete

Nordkorea zählt zu den engsten Verbündeten Russlands in dessen Krieg gegen die Ukraine und hat dem Angreifer bereits Tausende Soldaten sowie Waffen zur Verfügung gestellt. Nach Angaben des US-Pentagons wurden bis Ende Oktober 2024 insgesamt etwa 10.000 nordkoreanische Soldaten nach Russland entsandt. Im Gegenzug versorgt Russland das international weitgehend isolierte Nordkorea Analysten zufolge mit Finanzhilfen, Militärtechnologie sowie Lebensmittel- und Energielieferungen. Nach südkoreanischen Angaben sollen bei den Kämpfen bislang rund 2.000 nordkoreanische Soldaten ums Leben gekommen sein.

Bedrohung für Asien

Die Entsendung der Soldaten und die Lieferung der Raketenabschussrampen stellten nicht nur für die Ukraine eine Bedrohung dar, betonte Selenskyj. „Russland hilft Nordkorea dabei, das Führen von Krieg zu erlernen, seine Waffen zu verbessern und echte Kampferfahrung zu sammeln.“ Und weiter: „Das stellt eine Bedrohung für alle Menschen in Asien dar, die sich in Reichweite nordkoreanischer Raketen befinden.“

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KO KOSMO-Redaktion
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