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Navigationsstreit

Gesperrte Zonen, veraltete Karten – Stadt Salzburg prüft Klage gegen Google

Gesperrte Zonen, veraltete Karten – Stadt Salzburg prüft Klage gegen Google
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2 Min. Lesezeit |

Veraltete Kartendaten, gesperrte Zonen, drohende Strafen – Salzburg hat genug und richtet seinen Blick auf Google.

Die Stadt Salzburg zieht rechtliche Schritte gegen den Technologiekonzern Google in Betracht. Auslöser ist der Umstand, dass aktuell geltende Verkehrsregelungen im Stadtgebiet in Google Maps nicht abgebildet werden – mit der Folge, dass Autofahrerinnen und Autofahrer wiederholt gegen Verkehrsvorschriften verstoßen.

Veraltete Navigationsdaten

Besonders in der Salzburger Altstadt stützen sich viele Verkehrsteilnehmer auf digitale Navigationshilfen. Seit dem 14. des Monats sind jedoch die neu eingeführten Verkehrsregelungen in Google Maps nicht erfasst. Betroffen sind vor allem Routen über den Salzburger Stadtteil Mülln sowie jene über die Staatsbrücke in Richtung Innenstadt.

Weil die Navigationsdaten nicht dem aktuellen Stand entsprechen, werden Fahrerinnen und Fahrer durch Bereiche geleitet, die für den Durchgangsverkehr gesperrt sind. Viele orientieren sich dabei weiterhin an den veralteten Angaben des Dienstes, ohne von den Änderungen zu wissen.

Klage geprüft

Die Salzburger Stadtverwaltung prüft derzeit, ob eine Klage gegen Google eingeleitet werden soll. Verkehrsteilnehmern wird in der Zwischenzeit empfohlen, auf alternative Navigationsdienste auszuweichen.

Wer auf Probleme stößt, kann sich direkt an die zuständigen Stellen der Salzburger Stadtverwaltung wenden.

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KO KOSMO-Redaktion
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