Das sind die größten Mythen rund um Allergien!

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Das sind die größten Mythen rund um Allergien!

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Allergie
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Der Molekularbiologin Dr. Nora Zulehner zufolge leiden ein Drittel der Österreicher an Allergien. Auch wenn es mittlerweile ein gängiges Thema ist, gibt es immer noch viele Mythen darüber. Wir decken diese auf.

1. Hunde und Katzen für Allergiker
Trotz einer Hunde- oder Katzenhaarallergie möchte man nicht auf die Tierchen verzichten müssen. Ist es deshalb klug auf eine hypoallergene Rasse zurückzugreifen? Nicht ganz, denn eine Rasse, die völlig allergenfrei ist, gibt es nicht. Nicht über das Fell werden die Allergene freigesetzt, sondern über den Speichel und ein Sekret der Hautdrüsen.

2. Pollen gibt es nur im Frühling und im Sommer
Falsch! Laut der Expertin beginnt der Pollenflug schon im Februar und kann sich bis in den November ziehen. Der Höhepunkt der Pollensaison wird im März und April erreicht und mit Anfang September sollte das Schlimmste überstanden sein.

3. Impfungen bei Kindern erhöhen das Allergierisiko
Diese Angst haben heute viele Eltern! Doch ist diese auch legitim? Zulehner zufolge gäbe es keine wissenschaftlichen Studien, die diese Angst bestätigen.

4. Keine Allergene für Schwangere und Stillende
Durch den Konsum von hochallergenen Lebensmittel, wie zum Beispiel Erdnüssen, kann es bei Ungeborenen oder Säuglingen zu einer Überreaktion des Immunsystems und damit zu einer Allergie kommen. Das stimmt aber nicht! Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung ist nämlich gerade während der Schwangerschaft und der Stillperiode sehr wichtig.

5. Allergietests zeigen auch Intoleranzen
Auch das trifft nicht zu! Eine Intoleranz ist keine Allergie, deshalb kann sie auch nicht durch einen Allergietest festgestellt werden. Eine allergische Reaktion wird von Antikörpern ausgelöst, eine Unverträglichkeit hingegen aufgrund eines Mangels an einem bestimmten Enzym.

6. Immer mehr Menschen haben Allergien
Das ist wahr! Seit 1970 steigt die Zahl der Allergiker in Ländern mit westlichem Lebensstil. Ein Grund dafür ist die wachsende Umweltbelastung. Diese ist verantwortlich dafür, dass Pollen immer aggressiver werden.

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