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SCHLUSS!

Diese AMSler bekommen jetzt weniger Arbeitslosengeld

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(FOTO: iStock)

Personen die Notstandshilfe beanspruchen, bekommen die vollen Arbeitslosenbezüge. Doch das hat jetzt ein Ende. Diese Regelung läuft bald aus.

Wegen der derzeitigen Corona-Krise haben Personen, die Notstandshilfe beziehen, volle AMS-Bezüge ausbezahlt bekommen. Diese gilt seit März 2020 und wurde auf die Höhe des Arbeitslosengeldes erhöht. Doch damit ist jetzt Schluss!

Gewerkschaft (ÖGB) und Arbeiterkammer (AK) sind damit nicht einverstanden und wollen weiterhin die Aufstockung. “Am besten gleich morgen im Ministerrat”, heißt es in der gemeinsamen Aussendung.

Betroffene Arbeitslose bekommen unter der Notstandshilfe nur noch 92 Prozent des AMS-Geldes. Laut Aussendung konnten 2020, rund 291.000 Menschen von der Aufstockung profitieren. Derzeit gibt es 190.000 Bezieher und die AK rechnet bis Ende des Jahres mit 200.000 Arbeitslose.

Sollen betroffene Arbeitslose weiterhin die Aufstockung bekommen?

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AK und ÖGB weisen darauf hin, dass Langzeitarbeitslose es schwieriger haben einen Job zu finden. Renate Anderl, AK-Präsidentin verlangte die Bundesregierung auf  “so schnell wie möglich gegenzulenken, um Menschen wieder in Beschäftigung zu bringen und Armut zu vermeiden.” “Ein ganz einfacher Schritt wäre es, die Aufstockung der Notstandshilfe auf die Höhe des Arbeitslosengeldes zu verlängern”, erläutert Anderl.

“Strukturelle Probleme”:
ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann pflichtet sich auch dem bei. Nicht die Arbeitslosen, “sondern unzumutbare Jobs und strukturelle Probleme” sollen laut ihr Schuld an der hohen Arbeitslosenrate sein. “Wenn man mit 50 Jahren zu alt ist und nicht einmal zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird, dann braucht es Sanktionen für diese Unternehmen und nicht für Arbeitssuchende”, kritisiert Schumann.

“Die Menschen in dieser schwierigen Situation zusätzlich damit zu bestrafen, dass sie noch weniger als das Arbeitslosengeld bekommen, ist menschenunwürdig”, setzt sie fort.

Quelle: Heute-Artikel

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