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UEFA

EM-Aus für Alaba: Spanische Medien berichten von erneuter Operation

(FOTO: EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA)
(FOTO: EPA-EFE/CHRISTIAN BRUNA)

Es sieht so aus, als wäre die Teilnahme von David Alaba an der Europameisterschaft dieses Jahres nicht mehr möglich. Spanische Medien berichten am Mittwoch, dass der Mannschaftskapitän in Innsbruck erneut operiert wurde. Was seine Rückkehr auf das Spielfeld um weitere zwei bis drei Wochen verzögern könnte. Diese neuerliche Operation – eine Arthroskopie ausgelöst durch anhaltende Beschwerden – zerschlägt jegliche Hoffnungen auf Alabas Teilnahme an der EM in Deutschland.

Alaba als Mentorenteammitglied

Teamchef Ralf Rangnick soll bereits an einem Alternativplan gearbeitet haben, um Alaba dennoch in das Mannschaftsgefüge zu integrieren. Berichten zufolge wird erwogen, Alaba als Betreuer ins Team-Camp zu holen, um seine Erfahrung aus über 100 Länderspielen dem größtenteils jungen Team zur Verfügung zu stellen.

Wachsende Sorgen um die Teamstärke

Die Ausfallliste des österreichischen Teams wird indes länger: Neben Alaba sind auch der Innenverteidiger Philipp Lienhart und die bereits zuvor ausgeschiedenen Xaver Schlager und Sasa Kalajdzic für die EM fraglich. Über Torhüter Alexander Schlager schwebt ebenfalls noch ein Fragezeichen. Trotz dieser Rückschläge bleibt Rangnick optimistisch bezüglich der Schlagkraft seines Teams.

Die Herausforderung könnte kaum größer sein: In der Gruppenphase wartet ein Programm der Superlative auf die österreichische Auswahl, mit Spielen gegen Top-Nationen wie den Vizeweltmeister Frankreich, die Niederlande, und Polen.