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Neues Modell

Faltbares iPhone begeistert Tester – doch eine Funktion fehlt (VIDEO)

Faltbares iPhone begeistert Tester – doch eine Funktion fehlt (VIDEO)
FOTO: iStock/Nodokthr
3 Min. Lesezeit |

Apples erstes Foldable nähert sich – und die ersten Tester haben bereits ein klares Urteil gefallen.

Apples erstes faltbares Smartphone trägt offenbar den Namen iPhone Ultra. Für Anfang September wird die Präsentation der neuen iPhone-Generation erwartet – neben dem iPhone 18 Pro soll dabei auch das erste Foldable des Konzerns enthüllt werden. Als mögliche Bezeichnungen kursieren iPhone Fold und iPhone Ultra.

Genährt wird die Erwartungshaltung durch eine Reihe von Leaks, zuletzt durch einen Bericht des Bloomberg-Journalisten Mark Gurman, der für seine gut vernetzten Quellen innerhalb der Branche bekannt ist. Gurman zufolge befindet sich das iPhone Ultra bereits in einer aktiven Testphase – und er weiß auch, wie die Tester das Gerät beurteilen.

Tester-Reaktionen

Wer genau in die Testgruppe involviert ist – ob ausschließlich Apple-intern oder auch unternehmensnahe Personen aus der Industrie – lässt Gurman offen. Fest steht laut ihm: Die Reaktionen fallen durchweg positiv aus. Besonders geschätzt wird das Handling – das Gerät liege aufgeklappt angenehm in der Hand und passe geschlossen gut in die Hosentasche.

Dem Vernehmen nach setzt das iPhone Ultra auf das sogenannte „Pass“-Format, das kompakter ausfällt als ein herkömmliches iPhone in der Höhe. Mit dem Galaxy Z Fold 8 hat Samsung dieses Formfaktor-Konzept bereits auf den Markt gebracht und ist Apple damit zuvorgekommen.

Auch die Verarbeitung hinterließ bei den Testern einen starken Eindruck – allen voran der Klappmechanismus. Bei frühen Foldables galt genau dieser als neuralgischer Punkt und häufige Fehlerquelle. Beim iPhone Ultra hingegen bescheinigen die Tester dem Scharnier eine bemerkenswerte Robustheit.

Positiv bewertet wird zudem die Software: iOS wurde eigens für das großformatige Innendisplay angepasst und ermöglicht Multitasking in einem Umfang, der an aktuelle iPad-Modelle erinnert. Als besonders praktisch empfinden die Tester das Fotografieren mit aufgeklapptem Gerät – das große Display erlaubt eine deutlich bessere Bildkontrolle und erleichtert die Motivgestaltung.

Kritische Schwachpunkte

Gleichzeitig ist es dieser Bereich, in dem die Kritik am lautesten ausfällt – denn das iPhone Ultra verfügt über keine Zoom-Kamera. Angesichts eines erwarteten Einstiegspreises von über 2.000 US-Dollar, der das Gerät deutlich teurer macht als das iPhone 18 Pro, wiegt dieses Fehlen besonders schwer. Das Pro-Modell wird mit Zoom-Optik ausgestattet sein, das teurere Ultra hingegen nicht. Dasselbe Manko findet sich übrigens auch beim Galaxy Z Fold 8 von Samsung.

Darüber hinaus verzichtet das iPhone Ultra auf Face ID. Anstelle der Gesichtserkennung kommt ein Touch-ID-Fingerabdruckscanner zum Einsatz, der im seitlichen Power-Button integriert ist. Die technische Umsetzung soll jener Lösung entsprechen, die Apple bereits bei iPad Air und iPad mini verwendet – eine Technologie, die der Konzern bei seinen aktuellen iPhone-Modellen längst hinter sich gelassen hat.

Wer von einem modernen iPhone auf das Ultra wechselt, wird sich in der täglichen Bedienung neu orientieren müssen.

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KO KOSMO-Redaktion
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