Tesla hat kürzlich mit der Vorstellung seines humanoiden Roboters „Optimus“ für Aufsehen gesorgt. Das Unternehmen präsentierte diesen als das „größte Produkt überhaupt“. Die Vision von CEO Elon Musk sei es, dass in drei Jahren jeder Haushalt einen solchen Roboter für Aufgaben wie Babysitten, Kochen und Putzen besitzen könnte. Der Preis des Roboters wurde mit rund 20.000 US-Dollar angegeben.

Die autonomen Roboter waren ferngesteuert
Im Rahmen einer spektakulären Bühnenshow, die auch das neue Robotaxi-Konzept von Tesla einführte, wurden die Optimus-Roboter vorgestellt. Sie bewegten sich unter den Anwesenden, führten Konversationen, bereiteten Drinks und verteilten Goodie-Bags. Tesla betonte mehrfach, dass diese Roboter vollkommen autonom und mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet seien.

Jedoch kamen schnell Zweifel auf. Die Interaktionen der Roboter erschienen den Beobachtern zu flüssig und natürlich, um wirklich autonom abzulaufen. Bei näherem Hinsehen und Nachfragen wurde klar, dass die Roboter teilweise ferngesteuert waren. Eine Aussage eines Roboters bestätigte dies, indem er erklärte: „Heute steht mir ein Mensch zur Seite.“
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Zweifel und Unsicherheit über Teslas Projekte
Diese Enthüllungen werfen Fragen über Teslas tatsächlichen Fortschritt bei der Entwicklung autonomer Roboter auf. Ähnlich wie bei den zuvor bemängelten Robotaxi-Plänen, bleibt nun auch unklar, ob und wann Tesla seine hochgesteckten Ziele erreichen kann. Die gezeigte Präsentation hat zwar einige Besucher beeindruckt, doch verstärken sich durch die aktuellen Enthüllungen die Zweifel an den von Tesla versprochenen technologischen Fortschritten.