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Polizei

Floridsdorf: nach Streit fallen Schüsse in Wohnung

Symbolfoto. Jedleseer Straße, 1210 Wien. wikimedia/Bwag
Symbolfoto. Jedleseer Straße, 1210 Wien. wikimedia/Bwag

Wegen eines Rituals zum Durchbrechen der negativen Schwingungen schoss der 33-Jährige in seiner Wohnung rum. Einen Streit zwischen dem Paar soll es jedoch nicht gegeben haben.

Mittwoch gegen Mittag alarmierte man Beamte des Stadtpolizeikommandos Floridsdorf aufgrund von wahrgenommenen Schüssen in einer Wohnung in der Jedleseer Straße. Scheinbar hatte eine Nachbarin zuvor einen Streit vernommen und anschließend die Schüsse gehört.

Eine Funkwagenbesatzung wurde zur Wohnanlage geschickt. Dort fanden die Beamten einen Mann vor dem Wohngebäude vor. Während einer Befragung vor Ort, gab der 33-jährige Mann an, mit einer Schreckschusspistole in seiner Wohnung herumgeschossen zu haben.

Beamte sicherten den Österreicher und durchsuchten anschließend seine Wohnung, in der sich noch die Lebensgefährtin des Mannes befand. Diese klärte die Polizei auf: ihr Freund hätte nur geschossen, um ein energetisches Ritual, zum Durchbrechen der negativen Schwingungen abzuschließen. Gestritten hätten die beiden allerdings nicht.

Nach der Befragung händigte der 33-Jährige der Polizei zwei Schreckschusswaffen, drei Pfeffersprays, zehn Gaspatronen mit Tränengas sowie 16 Patronen für eine Schreckschusswaffe aus. Auch eine kleine Menge Marihuana konnte sichergestellt werden. Der 33-Jährige wurde angezeigt und ein vorläufiges Waffenverbot wurde ausgesprochen.

Quelle: LPD Wien

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