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Schockfund

Frau festgenommen – Dutzende Embryonen unter Hauseinfahrt entdeckt

Frau festgenommen – Dutzende Embryonen unter Hauseinfahrt entdeckt
FOTO: iStock/Ivan Mezhui
2 Min. Lesezeit |

Ein Bagger, Umbauarbeiten – und ein Fund, der Ermittler und Nachbarn gleichermaßen erschüttert. In Polen steht nun eine Ärztin im Fokus der Justiz.

Während Bauarbeiter auf einem polnischen Grundstück Umbauarbeiten durchführten, machten sie mit ihrem Bagger einen erschreckenden Fund: Unter der Erde lagen die Überreste toter Embryonen. Wie unter anderem die britische Zeitung „The Sun“ berichtete, wurden auf dem Gelände neben den menschlichen Föten auch medizinische Abfälle sichergestellt – darunter Paraffinblöcke. Nach der Entdeckung Mitte der Woche verständigten die Arbeiter unverzüglich die Polizei und die zuständigen Behörden.

Das Grundstück hatte ein junges polnisches Paar kurz zuvor von einer Ärztin erworben und anschließend mit Renovierungsarbeiten im Garten sowie in der Einfahrt begonnen – dabei kam der makabre Fund ans Licht.

Pathologin festgenommen

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht eine 57-jährige Pathologin, die bis zum Verkauf Eigentümerin und Bewohnerin des Anwesens gewesen war. Am Freitag wurde sie festgenommen. Laut Ermittlern soll sie eingeräumt haben, „medizinische Abfälle“ auf dem Grundstück vergraben zu haben – eine ausdrückliche Schuldeinräumung blieb jedoch aus. Krankenakten und Patientendokumente wurden von der Polizei beschlagnahmt.

Die Staatsanwaltschaft in Rzeszów ermittelt gegen die Medizinerin wegen Störung der Totenruhe (Leichenschändung) und wegen illegaler Entsorgung gefährlicher Abfälle. Für diese Delikte sieht das polnische Strafrecht einen Strafrahmen von zwei bis zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe vor.

Bis zu 30 Embryonen

„Unter den Trümmern befanden sich ein menschlicher Fötus und andere Überreste, bei denen es sich um menschliche Föten im Frühstadium oder deren Fragmente gehandelt haben könnte“, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Insgesamt sollen schätzungsweise bis zu 30 tote Embryonen auf dem Gelände vergraben worden sein.

Den aktuellen Ermittlungsstand zufolge dürfte die Pathologin die Föten eigenmächtig in ihrem Garten verscharrt haben, anstatt sie vorschriftsmäßig zu entsorgen – möglicherweise aus Kostengründen.

Bei einer Verurteilung droht ihr eine Freiheitsstrafe von bis zu zwölf Jahren.

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KO KOSMO-Redaktion
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