Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
ANTRITT

Für Strache wird es „arschknapp“ bei der Wien-Wahl

Für Strache wird es „arschknapp“ bei der Wien-Wahl
Strache beim Pressefoyer nach einem Ministerrat am 01. Mai 2019. Damals war er noch Vizekanzler. FOTO: BKA/Andy Wenzel
2 Min. Lesezeit |

Heinz-Christian Strache steht vor einer heiklen Herausforderung bei der Wiener Landtagswahl: Ihm fehlen noch Unterstützungserklärungen in sieben Wahlkreisen. Bis Freitag bleibt Zeit.

Heinz-Christian Strache kämpft um ein stadtweites Antreten bei der Wiener Landtagswahl. In einer Pressekonferenz am Montag erklärte er, dass seiner Liste noch Unterstützungserklärungen in sieben Wahlkreisen fehlen. „Es wird arschknapp“, so Strache. Besonders die Vorverlegung der Wahl habe kleinere Parteien benachteiligt. Zudem kritisierte er „absurde Hürden“ wie das Fehlen einer digitalen Zeichnungsmöglichkeit und widersprüchliche Informationen zur Notariatsbeglaubigung.

Notare auf der Straße

Um die letzten fehlenden Unterschriften zu sammeln, setzt Strache nun auf Notare auf der Straße. Besonders in den Wahlkreisen Zentrum, Innen West, Döbling, Hietzing und Penzing fehlen ihm noch Unterstützungen. In der Leopoldstadt hofft er, die Marke von 100 Unterschriften noch am Montag zu erreichen. Bis Freitag will sein Team alles versuchen, um die erforderlichen Unterstützungserklärungen doch noch zusammenzubekommen.

Fordert faireres Wahlsystem

Strache betont, dass ein Wien-weites Antreten nur Sinn habe, wenn seine Liste in fast allen Wahlkreisen dabei sei. Falls er in kleineren Bezirken nicht antreten kann, will er sich auf die Bezirksvertretungen konzentrieren. Besonders in Floridsdorf, wo er mittlerweile lebt, plant er einen verstärkten Wahlkampf. Langfristig fordert er ein faireres Wahlsystem, das digitale Unterstützungserklärungen ermöglicht und weniger Hürden für Kleinparteien schafft.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Zukunftspläne

Ein vollständiges Antreten in Wien sieht Strache als sinnvoll an, wenn seine Liste in nahezu allen Wahlkreisen vertreten ist. Sollte dies nicht gelingen, plant sein Team dennoch anzutreten, sofern es sich um weniger bedeutende Bezirke handelt. Bei einem stadtweiten Fehlen würde Strache den Fokus auf die Bezirksvertretungen legen, insbesondere auf den Wiener Bezirk Floridsdorf, wo er nun wohnhaft ist.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen