Zwei Injektionen, kein Tod – Christa Pike kehrte aus dem Krankenhaus ins Gefängnis zurück. Ihr Zustand bleibt ernst.
Christa Pike hat das Krankenhaus verlassen und ist in die Haftanstalt zurückgekehrt, nachdem ihr Hinrichtungsversuch gescheitert war. Im Gefängnis wird sie weiterhin medizinisch betreut.
Pike befand sich seit mehr als 30 Jahren in Haft und wäre die erste Frau seit über 200 Jahren gewesen, die im US-Bundesstaat Tennessee hingerichtet worden wäre. Sie wurde 1995 wegen Mordes ersten Grades zum Tod verurteilt: Pike hatte ihre 19-jährige Mitschülerin Colleen Slemmer gefoltert und getötet. Obwohl ihr zwei Injektionen verabreicht wurden, überlebte sie den Vollzug der Todesstrafe – ein Fall, der landesweit für Aufsehen gesorgt hatte.
Rückkehr ins Gefängnis
Nach rund eineinhalb Wochen stationärer Behandlung wurde Pike aus dem Krankenhaus entlassen. Ihr Zustand gilt als eingeschränkt: Sie ist geistig noch benommen, ihre Arme weisen schwere Verletzungen auf. Ob dauerhafte Schäden zurückbleiben werden, ist derzeit noch offen.
Ihre Anwälte erklärten: „Sie wird im Gefängnis weiterhin medizinisch versorgt, und wir werden ihren Genesungsverlauf weiterhin verfolgen.“