Mohamed Henni, der französische Influencer, der auf den digitalen Plattformen TikTok, YouTube und Instagram insgesamt mehr als sechs Millionen Menschen erreicht, sieht sich mit rechtlichen Problemen konfrontiert. Der Grund dafür ist eine unerwartete Klage von Kylian Mbappé, dem Superstar des Pariser Fußballclubs PSG. Der Vorwurf: Henni habe den Namen des Stürmers ohne dessen Zustimmung zur Werbung für seine eigene Kebab-Kette verwendet.
Henni, bekannt für seine humorvollen und oft kontroversen Videos, hatte sich einen Werbeslogan für seine Kebab-Kette ausgedacht, der so manchen zum Schmunzeln brachte: „Mit einem Brot so rund wie Mbappés Kopf.“ Dieser Spruch scheint dem Fußballer jedoch gar nicht zu gefallen.
Die Anwältin des Fußballstars, Delphine Verheyden, schickte Henni daraufhin ein Schreiben, das dieser auf seinen Social-Media-Kanälen präsentierte. „Mr. Henni verwendet Kylian Mbappés Namen zu kommerziellen und Marketingzwecken, ohne zuvor eine ausdrückliche Zustimmung eingeholt zu haben“, heißt es in dem Brief.
🚨🍔 | BREAKING: Kylian Mbappe's lawyer (Delphine Verheyden) and mother (Fayza Lamari) have sent a Formal Notice to French Influencer Mohamed Henni.
— KMZ (@KM10Zone) March 12, 2024
He used Mbappe's name in the description of one of his Kebab menu, which is considered as illegal.
Mohamed Henni has 8 days to… pic.twitter.com/vKsocVx1ME
Influencer entsetzt
Henni reagierte sichtlich schockiert auf die Klage. „Mbappé verklagt mich, ich bin entsetzt“, teilte er seinen Followern mit. „Ich hätte nicht gedacht, dass ein Spieler seiner Statur seine Gedanken an mich verschwendet. Er hat seine Zeit und sein Geld genommen, um mich anzugreifen.“ Der Influencer beteuert, dass er niemandem weh tun wollte und es sich bei dem Slogan lediglich um einen Scherz handelte.
Doch Henni ließ es nicht dabei bewenden und wurde persönlich. „Schaust du dich nicht schämend im Spiegel an, wenn du so etwas tust? Mich vor Gericht zu ziehen und eine Klage gegen mich für so eine Kleinigkeit einzureichen?“, fragte er rhetorisch in die Kamera. Er verwies darauf, dass er auch den Namen von Dimitri Payet, einem weiteren bekannten Fußballer, zu Werbezwecken verwendet habe, dieser jedoch keine Beschwerde eingereicht habe. „Und warum? Weil er ein Spieler ist, der Werte hat. Mbappé hat seinen Kopf verloren“, so Henni.

Es scheint, als stünde Mohamed Henni nun eine Reihe von Gesprächen mit Mbappés Anwältin bevor – und möglicherweise sogar ein Gerichtsverfahren. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser kuriose Streit zwischen dem Influencer und dem Fußballstar weiterentwickelt.