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Comeback

Ganz Italien staunt – Modric wird eingewechselt und dreht Spiel in Minuten um

Ganz Italien staunt – Modric wird eingewechselt und dreht Spiel in Minuten um
Foto: epa/MAST IRHAM
2 Min. Lesezeit |

Mit 40 Jahren mischt Luka Modric die Serie A auf – und sein Auftritt beim AC Milan lässt Italiens Sportpresse staunen.

Luka Modric bleibt in Mailand – und die italienischen Medien können es kaum fassen. Der 40-jährige kroatische Nationalspieler hat sich dazu entschieden, seine Karriere beim AC Milan fortzusetzen, und allein diese Entscheidung sorgt auf der Halbinsel für Begeisterung. Denn was der erfahrene Mittelfeldstratege dem Klub bedeutet, lässt sich am deutlichsten an den Reaktionen der italienischen Sportpresse ablesen.

Mailands Auftaktsieg

Die Serie A ist gestartet – und Milan legte gleich mit einem Auswärtssieg los. In Turin bezwang die Mannschaft den FC Torino mit 2:1, und die Berichterstattung danach kreiste um einen Namen: Modric. Der ehemalige Real-Madrid-Star soll das Kräfteverhältnis auf dem Platz verschoben haben, die Spielkontrolle lag in seinen Händen.

„Entscheidend war Amorims doppelter taktischer Schachzug. Mit der Einwechslung von Modric und Rabiot wendete sich das Spiel“, schreibt der „Corriere della Sera“. Das Lob für den kroatischen Kapitän hörte damit nicht auf: „Er übernimmt praktisch sofort das Kommando, sobald er an der Seitenlinie steht und auf seinen Einsatz wartet. Er verteilt Fußballlektionen und liest das Spiel, wie gewohnt. Allein durch sein Erscheinen ging Milan von null auf zwei Tore“, so das Medium weiter.

Mediales Lob

Auch „SportMediaset“ würdigte den Kroaten mit der Note 6,5 – und untermauerte das mit einer bemerkenswerten Zeitangabe: Modric kam in der 56. Minute ins Spiel, bereits in der 64. Minute fiel das erste Mailänder Tor. „Auch ohne etwas besonders Spektakuläres erzielte Milan allein durch sein Erscheinen auf dem Platz im Nu zwei Tore“, hielt das Portal fest.

Der Klub verpasste in der vergangenen Saison die Qualifikation für die Champions League nur knapp. Die Ziele für die neue Spielzeit sind dennoch klar definiert – und der Verbleib von Luka Modric gilt dabei als wichtiger Baustein auf dem Weg zurück in die europäische Elite.

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KO KOSMO-Redaktion
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