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Gericht beschließt: Lehrer dürfen Schüler mit Elektroschocks bestrafen

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Symbolbild (FOTO: iStock)

So wie es aussieht, wiederholt sich die Vergangenheit. Eine US-Schule in Massachusetts setzt sich für den Elektroschocker ein. Sie wollen diese bei aggressiven und selbstverletzenden Kindern nutzen und so deren Verhalten bessern. Bis vor Kurzem war dies noch streng verboten.

Mittlerweile hat ein amerikanisches Berufungsgericht das Verbot aufgehoben. Die Schule, die vor allem Schüler mit emotionalen und psychiatrischen Problemen, Verhaltensstörungen und mit geistigen Behinderung betreut werden, darf jetzt der Elektroschocker angewendet werde. Sogar die Eltern sollen damit zufrieden sein.

Gewalt als Lösung?

„Mit der Behandlung können diese Bewohner weiterhin an bereichernden Erfahrungen teilnehmen, Besuche mit ihren Familien genießen und, was am wichtigsten ist, in Sicherheit und Freiheit von selbstverletzendem und aggressivem Verhalten leben.“, sagt der Micheal Flammia gegenüber “Reuters”.

„Wir haben und werden weiterhin dafür kämpfen, dass unsere Lieben sicher und am Leben bleiben und dass sie weiterhin Zugang zu dieser lebensrettenden Behandlung der letzten Instanz haben.“, geben die Eltern als Statement ab.

„Die wirkliche Folter ist das, was diese Kinder erleiden, wenn sie dieses Programm nicht haben. Sie werden bis zu den Kiemen mit Medikamenten vollgepumpt, die sie so sedieren, dass sie im Grunde den ganzen Tag schlafen.“, sagt der Entwickler der Behandlung, Matthew Isreal und behauptet, dass diese Methode sehr wichtig sei.

Quelle: Faktastisch-Artikel

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