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Preisoffensive

Glasfaser-Hammer: Telekom senkt Preise und verschenkt Router-Gutschrift

Glasfaser-Hammer: Telekom senkt Preise und verschenkt Router-Gutschrift
(istockphoto: Glasfaser)
3 Min. Lesezeit |

Die Deutsche Telekom lockt ausgewählte Kunden mit Sonderkonditionen für ihre Glasfaser- und DSL-Anschlüsse. Bei Glasfaseranschlüssen zahlen Interessenten in den ersten drei Monaten einen pauschalen Grundpreis von 19,95 Euro.

Danach greifen je nach gewähltem Tarif dauerhaft vergünstigte Monatsgebühren: Für Glasfaser 150 werden 40,95 Euro statt 45,95 Euro fällig, bei Glasfaser 300 sind es 45,95 Euro anstelle von 50,95 Euro, und Glasfaser 600 kostet monatlich 55,95 Euro statt regulär 60,95 Euro. Der Highspeed-Tarif Glasfaser 1000 mit Gigabit-Geschwindigkeit wird im Rahmen der bis Ende Jänner 2026 laufenden „Megadeals“ für 65,95 Euro monatlich angeboten – fünf Euro unter dem Standardpreis.

Kunden profitieren zudem von einer 100-Euro-Gutschrift für den Router, sofern sie die Hardware bei der Telekom mieten. Wer sich für Glasfaser 300 oder einen höherwertigen Tarif entscheidet und den Vertrag online abschließt, erhält zusätzlich einen Bonus von 100 Euro – unabhängig von einer Teilnahme am Megadeal-Programm.

DSL-Sonderangebote

Auch im DSL-Segment bietet der Telekommunikationskonzern attraktive Konditionen: Tarife ab 50 MBit/s sind für Neukunden in den ersten neun Monaten zum Vorzugspreis von 9,95 Euro monatlich erhältlich – eine deutliche Verlängerung gegenüber dem Standardangebot, das diesen Preis nur für drei Monate vorsieht. Ob der verlängerte Rabattzeitraum verfügbar ist, zeigt die Verfügbarkeitsprüfung auf der Telekom-Website.

Auch die DSL-Pakete MagentaZuhause M (bis 50 MBit/s), L (bis 100 MBit/s) und XL (bis 250 MBit/s) beinhalten den 100-Euro-Online-Vorteil sowie die 100-Euro-Router-Gutschrift. Nach Ablauf der Rabattphase betragen die monatlichen Grundgebühren 43,95 Euro für das M-Paket, 48,95 Euro für den L-Tarif und 55,95 Euro für die XL-Variante.

Glasfasertechnologie überträgt Daten in Form von Lichtimpulsen durch extrem dünne Glasfasern und ermöglicht Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s oder mehr – deutlich schneller und störungsresistenter als herkömmliche Kupferkabellösungen. Zu den Hauptvorteilen zählen minimale Latenzzeiten, symmetrisch hohe Bandbreiten, Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen sowie Wetterunabhängigkeit. Die Signale können ohne Verstärker bis zu 100 Kilometer weit übertragen werden.

Netzausbau-Fortschritt

Der Netzausbau schreitet voran: Bis Ende 2025 sollen etwa 45 bis 50 Millionen deutsche Haushalte – entsprechend 55 bis 60 Prozent aller Wohneinheiten – über einen Glasfaseranschluss verfügen. Die Bundesregierung strebt eine flächendeckende Versorgung bis 2030 an. Im Markt dominieren die Deutsche Telekom mit rund 10 Millionen Anschlüssen, gefolgt von Vodafone, 1&1 sowie regionalen Anbietern wie Deutsche Glasfaser oder M-net.

Allein im Jahr 2025 wurden in Deutschland mehr als 5 Millionen neue Anschlüsse realisiert.

Eine neue EU-Verordnung tritt in Kraft und betrifft ab sofort alle Internet-Kunden.

Wer online unterwegs ist, sollte sich auf die Änderungen einstellen.

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KO KOSMO-Redaktion
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