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Mögliche US-Munition

Hochzeitsfeier wird zum Albtraum: Vier Tote und 68 Verletzte im Iran

Hochzeitsfeier wird zum Albtraum: Vier Tote und 68 Verletzte im Iran
(FOTO: EPA / HANDOUT)
2 Min. Lesezeit |

Eine Hochzeitsfeier im Iran endet in einer Katastrophe – und Waffenexperten deuten auf eine brisante Spur.

Auf einer Hochzeitsfeier im iranischen Kuhestak hat sich am Dienstag, dem 1. September, eine Explosion ereignet, bei der vier Menschen ums Leben kamen und mindestens 68 weitere verletzt wurden. Waffenexperten kommen nach der Analyse von Bildern und Videos zu dem Schluss, dass der Einschlag mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine US-amerikanische Munition zurückzuführen ist.

Möglicher US-Zusammenhang

Der Explosionsort liegt in unmittelbarer Nähe eines Fernmeldeturms, der sich rund 135 Meter von der Feier entfernt befand. Das US-Militär hatte diesen Turm am 1. September im Rahmen seiner Angriffe auf iranische Ziele ins Visier genommen, was einen möglichen Zusammenhang mit der Explosion nahelegt. An den Trümmern konnten Teile einer Joint Standoff Weapon (JSOW), einer US-amerikanischen, luftgestützten Gleitbombe, identifiziert werden. Das Waffensystem wird von den US-Streitkräften eingesetzt und nicht von den iranischen Streitkräften. Die Identifikation erfolgte anhand einer visuellen Analyse von Trümmerteilen, darunter einer Heckflosse, der Außenhülle und einem charakteristischen Muster von Bolzenlöchern, die Trevor Ball, ein ehemaliger US-amerikanischer Kampfmittelbeseitigungsexperte, im Auftrag der New York Times untersuchte.

Ungeklärte Verantwortung

US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass die USA den Vorfall untersuchen würden: „Wir untersuchen es, weil es uns offensichtlich wichtig ist. Wir wollen es wissen.“ Trevor Ball, ein ehemaliger Kampfmittelbeseitiger der US-Armee, kam bei seiner Analyse zu dem Schluss, dass die sichtbaren Schäden nicht durch Fragmente des nahe gelegenen Einschlags am Fernmeldeturm erklärt werden könnten. Die USA haben bislang nicht bestätigt, dass die Hochzeitsfeier das Ziel des Angriffs war; das US-Militär hat eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt.

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KO KOSMO-Redaktion
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