Ein heftiger Waldbrand in der Nähe von Split, Kroatien, hat zu einem enormen Einsatz der Feuerwehr geführt. Die Flammen lodern meterhoch und sind kilometerweit sichtbar. Im Urlaubsort Žrnovnica kämpften rund 150 Feuerwehrleute gegen die Ausbreitung des Feuers.

Evakuierungen und schwierige Bedingungen
Mehrere Häuser und Hotels, darunter auch jene mit zahlreichen Touristen, mussten vorsorglich evakuiert werden. Ein starker Wind verhinderte effektive Löscharbeiten und verschärfte die Situation.
🧐 Un incendie de forêt près de #Žrnovnica, près de #Split, en #Croatie, s'est rapidement intensifié, posant un défi de taille aux services d'urgence locaux. Les pompiers travaillent sans relâche pour circonscrire l'incendie qui menace les zones voisines.#Croatia #fire… pic.twitter.com/URywAe0ocr
— Didier (@LetItShine69) August 28, 2024
Laut Oberfeuerkommandant Slavko Tucakovic mussten die Einsatzkräfte trotz aller Anstrengungen eine harte Nacht überstehen. Er erklärte gegenüber „DNEVNIK.hr“, man habe verhindern können, dass die Flammen auf die nahegelegene Siedlung Podstrana übergreifen: „Die Häuser konnten verteidigt werden.“
Croatian firefighters manage to prevent wildfire from reaching Zrnovnica residents' homes pic.twitter.com/ofJ1vClonl
— DELUH 🇨🇭ヽ༼ ͠° ͟ ͜ʖ ͡° ༽ノ🇷🇺 (@DON_GambleFi) August 28, 2024
Verstärkte Kräfte im Einsatz
„Die Front des Feuers ist sehr lang,“ so Tucakovic weiter. „Zurzeit sind 250 Feuerwehrleute mit 80 Fahrzeugen im Einsatz. Weitere Kräfte sind angekommen und wurden neu verteilt.“ Insgesamt sei eine Fläche von etwa 640 Hektar niedergebrannt. Zusätzlich wurden Löschflugzeuge zur Unterstützung entsendet.
Tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung
Inmitten der brenzligen Lage halfen auch Bewohner von Žrnovnica bei den Löscharbeiten. Unter anderem wird vermutet, dass ein Blitzeinschlag den Brand ausgelöst haben könnte. Dies wird jedoch noch von Polizei und Brandexperten untersucht, wie „index.hr“ berichtet.
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Straßensperren und Sicherheitsmaßnahmen
Für die Dauer der Löscharbeiten wurden verschiedene Straßenverbindungen zwischen Žrnovnica und Srinjin sowie Donje Sitno zeitweise gesperrt, sind inzwischen jedoch wieder befahrbar.
Trotz der brenzligen Lage rät die Polizei dringend davon ab, eigenmächtig in das betroffene Gebiet zu fahren. Die Beamten betonen, dass niemand ohne einen triftigen Grund in diese Region fahren sollte, und fordern die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Einsatzkräfte strikt zu folgen.