Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Großeinsatz

Hotels in Kroatien wegen Waldbrand evakuiert (VIDEOS)

Hotels in Kroatien wegen Waldbrand evakuiert (VIDEOS)
(FOTO: EPA-EFE/GEORGI LICOVSKI)
2 Min. Lesezeit |

Ein heftiger Waldbrand in der Nähe von Split, Kroatien, hat zu einem enormen Einsatz der Feuerwehr geführt. Die Flammen lodern meterhoch und sind kilometerweit sichtbar. Im Urlaubsort Žrnovnica kämpften rund 150 Feuerwehrleute gegen die Ausbreitung des Feuers.

Evakuierungen und schwierige Bedingungen

Mehrere Häuser und Hotels, darunter auch jene mit zahlreichen Touristen, mussten vorsorglich evakuiert werden. Ein starker Wind verhinderte effektive Löscharbeiten und verschärfte die Situation.

Laut Oberfeuerkommandant Slavko Tucakovic mussten die Einsatzkräfte trotz aller Anstrengungen eine harte Nacht überstehen. Er erklärte gegenüber „DNEVNIK.hr“, man habe verhindern können, dass die Flammen auf die nahegelegene Siedlung Podstrana übergreifen: „Die Häuser konnten verteidigt werden.“

Verstärkte Kräfte im Einsatz

„Die Front des Feuers ist sehr lang,“ so Tucakovic weiter. „Zurzeit sind 250 Feuerwehrleute mit 80 Fahrzeugen im Einsatz. Weitere Kräfte sind angekommen und wurden neu verteilt.“ Insgesamt sei eine Fläche von etwa 640 Hektar niedergebrannt. Zusätzlich wurden Löschflugzeuge zur Unterstützung entsendet.

Tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung

Inmitten der brenzligen Lage halfen auch Bewohner von Žrnovnica bei den Löscharbeiten. Unter anderem wird vermutet, dass ein Blitzeinschlag den Brand ausgelöst haben könnte. Dies wird jedoch noch von Polizei und Brandexperten untersucht, wie „index.hr“ berichtet.

[crp box=“1″ limit=“3″ heading=“1″ offset=“0″]

Straßensperren und Sicherheitsmaßnahmen

Für die Dauer der Löscharbeiten wurden verschiedene Straßenverbindungen zwischen Žrnovnica und Srinjin sowie Donje Sitno zeitweise gesperrt, sind inzwischen jedoch wieder befahrbar.

Trotz der brenzligen Lage rät die Polizei dringend davon ab, eigenmächtig in das betroffene Gebiet zu fahren. Die Beamten betonen, dass niemand ohne einen triftigen Grund in diese Region fahren sollte, und fordern die Bevölkerung auf, den Anweisungen der Einsatzkräfte strikt zu folgen.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen