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Teuerungswelle

Hundesteuer verdoppelt! So viel kassiert Wien ab 2026

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Foto: iStock

Wiens Stadtkasse klingelt: Ab 2026 werden rund 300 städtische Abgaben erhöht. Hundehalter, Ticketverkäufer und Wettanbieter trifft es besonders hart.

Ab 2026 werden in Wien rund 300 städtische Abgaben angehoben, was der Stadtkasse zusätzliche Einnahmen von mindestens 65,5 Millionen Euro einbringen soll. Laut einem Bericht des “Kurier” umfasst das vom Büro der Finanzstadträtin Barbara Novak (SPÖ) vorgestellte Maßnahmenpaket verschiedenste Bereiche – von Verwaltungsabgaben über Gebühren für Kanal- und Wasseranschlüsse bis hin zu Entgelten für Straßennutzung und Ticketverkäufe im öffentlichen Raum.

Hundebesitzer werden die Änderungen besonders im Geldbeutel spüren. Die Jahresgebühr für den ersten Hund steigt von aktuell 72,67 Euro auf 120 Euro. Für jeden weiteren Hund werden künftig sogar 160 Euro fällig. Ab 2027 plant die Stadt eine Vereinheitlichung auf 120 Euro pro Hund, wobei für als gefährlich klassifizierte Listenhunde höhere Tarife vorgesehen sind. Der Gesetzgeber hat jedoch Ausnahmen für Tiere aus Tierheimen sowie für Besitzer mit geringem Einkommen eingeplant.

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Verdoppelte Kosten

Die Gebührenerhöhung trifft auch die in historischen Kostümen auftretenden Konzertticket-Verkäufer. Deren monatliche Abgabe für ihre Tätigkeit im öffentlichen Raum wird sich der Tageszeitung zufolge von 170 Euro auf fast 350 Euro verdoppeln. Wettanbieter und Veranstalter müssen ebenfalls mit höheren Kosten rechnen: Die Abgabe für Wettterminals steigt um 50 Prozent von 350 auf 525 Euro. Der beim Ticketverkauf erhobene Sportförderungsbeitrag erhöht sich um ein Viertel auf 12,5 Prozent.

Automatische Anpassung

Eine zentrale Neuerung im Gebührensystem ist die künftige automatische Koppelung zahlreicher Abgaben an die Inflationsrate. Die Wiener Stadtregierung unterstreicht dabei, dass die Erhöhungen gezielt und mit sachlicher Begründung erfolgen.

Bestehende soziale Ausnahmeregelungen werden weiterhin Gültigkeit behalten.