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K.O. GESCHLAGEN

„Ich könnte dich töten“: US-Marine provoziert Security und kassiert brutalen Schlag

(FOTO: Twitter/Printscreen)
(FOTO: Twitter/Printscreen)

Ein australischer Türsteher schlug einen US-amerikanischen Marine k.o., nachdem dieser gedroht hatte: „Ich könnte dich auf der Stelle umbringen, ich bin ein Killer im Anzug!“.

Im Strafprozess vor Gericht in Darwin, Australien, wurden Aufnahmen von der Überwachungskamera vor dem Eingang des Nachtklubs gezeigt, die den Vorfall dokumentieren. Darin ist klar zu sehen, wie der US-Marine Glenn Thomason auf den Türsteher des Nachtklubs Robert Bruce Summers losgeht.

Die Aufnahme zeigt Thomason, der vor dem Gesicht von Summers zum Schlag ausholt, woraufhin Summers den Angreifer mit einem raschen Schlag auf den Boden wirft. Anschließend ist zu sehen, wie Summers den ohnmächtigen US-Marine in Seitenlage bringt und erste Hilfe leistet.

Beim Prozess sagte Summers aus, in Selbstverteidigung gehandelt zu haben und sprach sich nicht schuldig.

Summers Rechtsanwalt trug zur Verteidigung seines Mandanten vor, dass der geschädigte Marine aggressiv gewesen sei, absichtlich Streit provoziert und gedroht habe, Summers umzubringen, weil er „ein US-Marine und Killer im Anzug“ sei.

Gleichzeitig habe sein Mandant versucht, die Situation zu deeskalieren, trug der Rechtsanwalt weiter vor. Erst als dies nicht gelungen war, habe Summers sich selbst verteidigt und den Angreifer mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen, um ihn außer Gefecht zu setzen. Dabei schlug Thomason mit dem Kopf auf den Gehsteig und fiel in Ohnmacht.

Die Staatsanwaltschaft fordert ihrerseits eine hohe Strafe für den Türsteher, dem vorgeworfen wird, dass er unverhältnismäßige Gewalt angewendet und Thomason in Lebensgefahr gebracht hatte.

Im australischen Darwin sind rund 2000 US-amerikanische Marines stationiert.

Türsteher und Marinesoldat kämpfen vor dem Nachtklub

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