Der Eurovision Song Contest wird am 16. Mai 2026 in Wien über die Bühne gehen. In einem packenden Entscheidungsfinale konnte die Bundeshauptstadt letztlich Innsbruck hinter sich lassen. Die offizielle Bekanntgabe erfolgt am Mittwoch, dem 20. August, zeitgleich im Ö3-Wecker, in der ORF-Morgensendung „Guten Morgen Österreich“ sowie auf dem YouTube-Kanal der European Broadcasting Union (EBU, Dachverband der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten).
Mit dem Triumph des österreichischen Künstlers JJ beim Eurovision Song Contest 2025 war klar: Im Folgejahr wird das Musikspektakel in der Alpenrepublik ausgetragen. Der 26-jährige Sänger konnte mit seinem Hit „Wasted Love“ die Jury und das Publikum in Basel überzeugen und bescherte Österreich den dritten ESC-Sieg nach 1966 und 2014. Umgehend entbrannte der Wettstreit um den Veranstaltungsort. Während Graz seine ursprünglichen Ambitionen nicht weiterverfolgte, zogen sich auch das Gemeinschaftsprojekt Linz-Wels sowie Oberwart trotz anfänglicher Interessensbekundungen aus dem Rennen zurück.
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Städte-Duell
Am Ende blieb das Duell zwischen den beiden verbliebenen Bewerberstädten, die als einzige fristgerecht ihre Unterlagen beim ORF und der EBU eingereicht hatten. Wien wird damit nach 1967 und 2015 bereits zum dritten Mal Gastgeber des Eurovision Song Contest – ein Rekord, den die österreichische Hauptstadt mit Dublin teilt.
Der siegreiche Interpret JJ hatte bereits zuvor seine Präferenz für Wien als Austragungsort zum Ausdruck gebracht. Auch Wiens Stadtoberhaupt Michael Ludwig betonte wiederholt die Bereitschaft der Metropole, den ESC auszurichten.
„Es ist der 16. Mai 2026. Es ist eine der schönsten Städte Österreichs. Es ist bekannt für seine reiche Geschichte. Ich gebe 12 Punkte für Wien.“
Mit diesen Worten verkündete der ORF-Generaldirektor die Entscheidung im Ö3-Wecker.