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EINS GEGEN EINS

Jetzt packt HC Strache über die „Schlägerei“ im Wiener Club aus!

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(FOTO: Screenshot/EPA-EFE/Florian Wieser)

Er war einst die laute Stimme der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), doch in letzter Zeit sorgt Heinz-Christian Strache eher abseits der politischen Bühne für Schlagzeilen. Am vergangenen Freitagabend wurde der ehemalige Vizekanzler in eine Auseinandersetzung in einem Wiener Szene-Club verwickelt, die nach einem Investorentreffen im Hotel Park Hyatt ihren Lauf nahm.

Wie Berichte von Heute besagen, soll Strache nach der Veranstaltung im VIP-Bereich des Volksgarten-Clubs bis in die frühen Morgenstunden gefeiert haben. Doch die Nacht endete nicht so friedlich, wie sie begann. Strache soll gegen 3 Uhr morgens im VIP-Bereich eingeschlafen sein und beim Aufwachen durch das Sicherheitspersonal aus der Fassung geraten sein. Es wird berichtet, dass er auf einen der Sicherheitsleute losging.

Auf einem Video, das den Vorfall dokumentiert, ist zu sehen, wie andere Personen versuchen, den ehemaligen Vizekanzler zu beruhigen. „Nicht schlagen, nicht schlagen“, ist von einem der Männer zu hören.

Strache nimmt Stellungnahme

In Reaktion auf diese Berichterstattung meldete sich Strache am Montagvormittag via Facebook zu Wort. Er bezeichnete die Berichte als „mediale Räuberpistolen“ und schilderte seine eigene Version der Ereignisse. „Ich bin nach einer Weihnachtsfeier zu späterer Stunde im VIP-Bereich eines Wiener Clubs friedlich eingenickt. Kann jedem passieren, ich bin auch nur ein Mensch“, schrieb Strache.

Weiter erklärte er, dass er von den Sicherheitsleuten aufgeweckt wurde und „klarerweise kurz irritiert“ gewesen sei. „Ich wurde dann – auch im Video klar ersichtlich – ohne ‚Schlägerei‘ hinaus begleitet und bin dann mit dem Taxi nach Hause gefahren“, so Strache.

Der ehemalige FPÖ-Chef beendete sein Statement mit einer klaren Botschaft an die Medien: „Alle anderen Medienzutaten sind wieder einmal reißerisch erfunden, um Schlagzeilen auf meine Kosten zu generieren. Ende der Durchsage, vielleicht sieht man sich ja demnächst mal in einem Wiener Lokal.“